LASEK - Einleitung Das Sehen gilt für viele Menschen als der wichtigste Ihrer 5 Sinne – umso schwieriger ist es, wenn das Sehvermögen eingeschränkt ist.
Fehlsichtigkeiten können durch das Tragen von Brille oder Kontaktlinsen korrigiert werden, aber nicht Selten stellen diese Sehhilfen eine Einschränkung im Sport oder im Alltag dar. Auch kosmetisch werden Sehhilfen häufig als störend und nachteilig empfunden. Bei einer erfolgreichen LASEK Operation ist eine Normalsichtigkeit von bis zu +/-0,5 Dioptrien erreichbar. Auf das Tragen von Sehhilfen kann weitestgehend verzichtet werden.1
LASEK ist ein lasergestützter Eingriff ins Auge. LASEK (Laser-Assisted Subepithelial Keratectomy) kann für sich verschiedene Empfehlungen vorweisen, auch vom BVA (Berufsverband der Augenärzte). Dieser empfiehlt die LASEK-Methode bei einer Sehschwäche bis zu -6 Dioptrien. Die LASEK-Methode gehört somit zu den operativen Modifizierungen von Fehl¬sicht¬igkeit. Neben LASEK gibt es noch LASIK, Femto-LASIK, sowie PRK (siehe die weiteren Artikel auf dieser Webseite). Gemeinsam gehören sie dem Oberbegriff der refraktiven Chirurgie an.
Obwohl der Eingriff mittlerweile routiniert vorgenommen wird, sollte man sich vor der ambulanten Operation mit seinem Arzt besprechen. Aufgrund von Voruntersuchungen, wie der Hornhauttopographie oder der Messung des Augeninnendrucks, wird in individueller Beratung ein persönlicher Behandlungsplan entwickelt. Weitere notwendige Vorunter¬suchungen werden später im Artikel erläutert. Vor der Voruntersuchung sollte für etwa 14 Tage auf das Tragen von Kontaktlinsen verzichtet werden. Drei bis vier Stunden Zeit sollte man für die Voruntersuchung mitbringen und nicht mit dem Auto fahren, da die Augen durch Tropfen erweitert werden.
Die LASEK-Methode bietet sich an, wenn die Hornhaut besonders dünn und somit für andere Verfahren wenig geeignet ist. Bei der Operation wird die oberste Gewebeschicht der Hornhautoberfläche des Auges, die Epithel, mit Alkohol abgelöst, um sie aufzuklappen, nicht aber zu entfernen. Dies bietet die Möglichkeit, mit dem Laser das darunter liegende Gewebe zu modifizieren. Danach wird die Epithel wieder an ihren Platz gebracht und fixiert, sie dient als körpereigenes Pflaster. Diese Methode verursacht in der Regel etwas mehr Schmerzen als die LASIK-Methode, weniger Schmerzen jedoch als die PRK-Methode, weil das Epithel nicht komplett neu nachwachsen muss.
Direkt nach der Operation sollte man die Augen für einige Stunden geschlossen halten, um die Wundheilung zu verbessern. Normalerweise kommt es zu einem leichten Brennen im Auge, wenn die Wunde verheilt, sowie manchmal zu einer vermehrten Produktion von Tränenflüssigkeit. Zudem sollte man sich in den ersten drei bis fünf Tagen nach der Operation nicht intensiver Sonneneinstrahlung oder extremen Wind aussetzen. Nach vier bis fünf Tagen kann der Patient schon wieder Sport treiben, wobei intensivere Aktivitäten und auch Schwimmbad- und Saunabesuche unterlassen werden sollten. Diese sind nach drei bis vier Wochen akzeptabel.
Zu diesen Fragen, aber auch zu Risiken ist es ratsam den behandelnden Arzt zu konsultieren. Ein gute Nachsorge mit Kontrolluntersuchungen hilft die Risiken zu vermindern, die später noch beschrieben werden. In der Regel stellt sich bei der LASEK-Methode schon nach wenigen Tagen, spätestens nach vier bis sechs Wochen die verbesserte Sehleistung dauerhaft ein. Dann wird eine Normalsehleistung von +/- 0,5 Dioptrien erreicht. Brille und Kontaktlinsen gehören der Vergangenheit an.
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