LASEK - AblaufDie Laser-Assisted Subepithelial Keratectomy oder LASEK-Methode wird häufig angewandt, wenn die Hornhaut vergleichsweise dünn ist und eine für andere Verfahren nicht ausreichende Dicke aufweist (<500 µm) oder wenn eine erhöhte Traumagefahr für den Patienten besteht (beispielsweise bei Hochleistungssportler). Das der Hornhaut aufliegende Epithel wird mit verdünntem Alkohol vorsichtig abgelöst und beiseite geklappt, so dass der Weg zur Hornhautoberfläche freiliegt. Die Modellierung, sprich Abtragung der vorher berechneten Schichten von Hornhautzellen mittels Laser, wird dann an den oberen Hornhautschichten vorgenommen. Abschließend wird das Epithel-Läppchen zurückgeschoben; die Verwachsung dauert in der Regel nur wenige Tage, wobei das Deckhäutchen wiederum als körpereigenes Pflaster fungiert. Meistens ist diese Methode etwas schmerzhafter als LASIK, jedoch weniger schmerzhaft als PRK weil das Epithel erhalten bleibt und der Heilungsprozess so gefördert wird.4
Ihr Arzt kann Sie in einem persönlichen Vorgespräch über Vor- und Nachteile sowie Ihre individuelle Eignung für diese Methode aufklären.
|