LASIK - Einleitung Gutes Sehen und Aussehen gilt für die meisten Menschen als Voraussetzung für alle Belange des täglichen Lebens. Die Augen werden nicht umsonst als Spiegel der Seele bezeichnet - sie bestimmen ganz wesentlich den Charakterausdruck einer Person. Das Auge ist aber nicht nur optisch ein herausragendes Schönheitsmerkmal, sondern auch als Medium des Sehsinns von entscheidender Bedeutung für das tägliche Leben. Bei Fehlsichtigkeiten wird daher das Tragen einer Brille von den betroffenen Menschen häufig als störend empfunden – zum einen behindert sie beim Sport und vielen alltäglichen Verpflichtungen, zum anderen verändert sie natürlich auch das Aussehen einer Person. Auch das Tragen von Kontaktlinsen verspricht hier keine wirkliche Alternative – nicht alle Menschen vertragen sie, im täglichen Gebrauch sind sie pflegeaufwändig und teuer. In vielen Fällen kann jedoch durch eine Laseroperation eine wesentliche Verbesserung der Fehlsichtigkeit erreicht werden.
Mit LASIK (Laser in situ Keratomileusis) wird eine Methode bezeichnet, bei der mittels eines computergesteuerten Laserstrahls eine zuvor genau berechnete Abtragung der Hornhautzellen erfolgt. Im normal sehenden Auge wird das einfallende Licht in Hornhaut und Linse so gebrochen, dass ein scharfes Bild auf der Netzhaut entsteht. Fehlsichtigkeiten haben ihre Ursache durch einen falschen Brechwinkel des Lichtes, der durch eine präzise Abflachung der Hornhaut korrigiert werden kann. Neben anderen Verfahren der refraktären Chirurgie (z.B. LASEK, a.a.O.) ist LASIK die weltweit am häufigsten verwendete Art der Korrektur von Fehlsichtigkeiten: 100.000 Menschen haben sich im letzten Jahr per LASIK einer Augen OP unterzogen.
Der Eingriff dauert in der Regel nur wenige Minuten und erfordert lediglich eine lokale Anästhesie durch Tropfen. Er gilt als schmerzarm und wenig aufwändig in der Vor- und Nachbehandlung. So sollten Patienten, die sich zu einer Laseroperation entschieden haben, in der Zeit vor dem Eingriff auf Kontaktlinsen und Augenkosmetik verzichten. In den ersten Stunden nach der Operation ist es ratsam, die Augen geschlossen zu halten, um einen optimalen Heilungsprozess zu gewährleisten. Danach ist unter Beachtung weniger Vorsichtsmaßnahmen bereits ein weitgehend normales Leben möglich, ein Augenverband ist in der Regel nicht notwendig.
Natürlich sollten vor allem in der ersten Zeit nach dem Eingriff regelmäßige Kontrollbesuche beim Augenarzt erfolgen, damit dieser den individuellen Heilungsprozess optimal betreuen kann. Risiken treten bei diesem Verfahren sehr selten auf. Ihr behandelnder Augenarzt wird Sie bei einem Beratungsgespräch über die genauen Behandlungsschritte, alle Vor- und Nachteile sowie über die möglichen Risiken aufklären.
Nach etwa vier bis sechs Wochen haben die meisten LASIK-Patienten die normale Sehleistung (+/- 0,5 Dioptrien) erreicht und müssen keine Brille mehr tragen1 – ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann!
Mehr Informationen zum Thema erhalten Sie in unserem Themenspecial Lasik.
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