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LASIK - AblaufLASIK ist weltweit die derzeit am häufigsten eingesetzte Methode zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten.4 Sie kann jedoch nur bei ausreichender Hornhautdicke (≥500 µm) angewandt werden.5 Da der Eingriff unter der schmerzempfindlichen Hornhautoberfläche vorgenommen wird, bleibt der Patient dabei schmerzfrei.6 Beide Augen können in einer Sitzung unter lokaler Tropfenanästhesie behandelt werden. Auf Wunsch des Patienten kann vorab ein Beruhigungsmittel verabreicht werden. Der eigentliche Eingriff dauert in der Regel jeweils nur wenige Minuten. Zuerst wird mit einem Hornhautmesserchen (Mikrokeratom) eine dünne, runde Hornhautlamelle (Flap) abgelöst und zusammen mit der obersten Deckschicht, dem Epithel, zur Seite geklappt. Mittels eines computergesteuerten Lasers (Excimer-Laser) wird nun die Korrektur im Hornhautinneren (Stroma) durch Abtragung einer im Vorfeld bestimmten Schichtdicke Hornhautzellen vorgenommen. Abschließend wird die Lamelle zurückgeklappt und repositioniert. Das Hornhautdeckelchen inklusive dem Epithel fungiert dabei gewissermaßen als körpereigener Wundverband. Dessen Anhaftung sollte selbständig innerhalb weniger Tage erfolgen; die vollständige Verwachsung dauert mehrere Wochen.7 Ihr Arzt kann Sie in einem persönlichen Vorgespräch über Vor- und Nachteile sowie Ihre individuelle Eignung für diese Methode aufklären. Mehr Informationen zum Thema finden Sie auch in unserem Themenspecial Lasik. |