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LASIK - MethodenBeim normal sehenden Auge brechen Hornhaut und Linse das einfallende Licht so, dass auf der Netzhaut ein scharfes Abbild entsteht. Liegt der Brennpunkt nicht oder nicht fokussiert auf der Netzhaut, so ist die Brechkraft gestört – man spricht von einer Fehlsichtigkeit. Grundsätzlich können drei Arten von Fehlsichtigkeiten unterschieden werden: die Kurzsichtigkeit (Myopie), die Weitsichtigkeit (Hyperopie) und die Hornhautverkrümmung (Astigmatismus). Im Rahmen der refraktiven Chirurgie, die die operative Korrektur von Brechkraftfehlern zum Ziel hat, können solche Fehlsichtigkeiten durch verschiedene Operationsmethoden behoben werden. Ziel aller Operationsmethoden ist dabei eine präzise Abflachung der Hornhaut zur Beeinflussung der Lichtbrechung. Bei LASIK (Laser in situ Keratomileusis) wird durch einen Schnitt mit einem Mikrokeratom, einem extrem kleinen und genauen Hornhauthobel, der Weg zum Hornhautinneren freigelegt; anschließend erfolgt hier ein operativer Gewebeabtrag (Ablation) mittels Laserstrahlung. Weitere Verfahren der refraktären Chirurgie sind: 1) Femto-LASIK (Intralasik): Das Ablösen der Hornhautlamelle erfolgt nicht mit dem Hornhauthobel sondern mit einem zweiten Laser. 2) LASEK (Laser-Assisted Subepithelial Keratectomy): Das Epithel (dünne Gewebsschicht auf der Hornhautoberfläche) wird kurzzeitig abgelöst und aufgeklappt; das Abtragen des Gewebes findet auf der Hornhautoberfläche statt. 3) PRK (Photoablative Refraktive Keratektomie): Das Epithel wird gänzlich entfernt und der Gewebeabtrag mittels Laserstrahlung wird direkt auf der Hornhautoberfläche vorgenommen. Mehr Informationen zum Thema erhalten Sie auch in unserem Themenspecial Lasik. |