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LASIK - PreiseFür eine operative Sehfehlerkorrektur nach der LASIK-pro-Methode muss der Patient mit Kosten in Höhe von mindestens 800 Euro pro Auge rechnen. Die gesetzlichen Krankenkassen listen die Verfahren der Refraktiven Chirurgie nicht in ihrem Leistungskatalog und sind damit auch nicht berechtigt, diese zu erstatten. Es sind höchstens Zuschüsse möglich, die aber oft mit einem erheblichen Aufwand verbunden sind, etwa wenn aus beruflichen Gründen optimales Sehvermögen erforderlich ist. In der Regel ist es jedoch möglich, die Behandlungskosten als außergewöhnliche Belastung steuermindernd geltend zu machen. Bei privaten Krankenversicherungen hängt es von der individuellen Vertragslage ab, häufig werden aber großzügige Unterstützungen gewährt. LASIK (kurz für Laser In Situ Keratomileusis) ist die derzeit populärste Methode für Refraktive Chirurgie. Für eine LASIK-Operation wird zunächst die Hornhautdicke mittels Ultraschall bestimmt. Ist sie ausreichend, wird mit einem so genannten Mikrokeratom (Hornhauthobel) eine dünne Scheibe (Flap) von der Hornhaut einseitig gelöst und zur Seite geklappt. Der Vorteil dieser Methode besteht darin, dass die Operation unter der schmerzempfindlichen Hornhautoberfläche (Epithel) durchgeführt wird. Auf dem darunter liegenden Gewebe wird dann mittels Laser die Korrektur vorgenommen. Nach Ende der Behandlung wird der Flap wieder an den ursprünglichen Platz zurückgeklappt und sollte dort innerhalb von 1 bis 2 Tagen selbstständig anwachsen. Das Verwachsen der gesamten Schnittfläche nimmt jedoch mehrere Wochen in Anspruch. Eine völlige Regeneration des Schnittes findet nicht statt, auch nach Jahren kann der Flap vom Augenarzt wieder gelöst werden. Das wird jedoch eher als Vorteil betrachtet, da spätere Veränderungen des Auges "nachgelasert" werden können. Möglich ist eine LASIK-Behandlung von max. -10 bis +4 Dioptrien sowie einer Hornhautdicke von >500 µm.16,17,18 Quellen: Weitere Informationen finden Sie auch in unserem Themenspecial Lasik. |