PRK - VorbereitungZahlreiche Voruntersuchungen sind notwendig. Hierzu zählen in der Regel unter anderem:
- Eine als Hornhauttopographie bezeichnete Darstellung der Hornhautoberfläche
- Eine Messung des Augeninnendrucks
- Eine Spaltlampenuntersuchung, die das Auge stark vergrößert
- Eine sogenannte Funduskopie, die den Augenhintergrund untersucht
- Eine subjektive Refraktion, das bedeutet, dass die Brechkraft mittels einer Messbrille bestimmt wird. Die Brechkraft der Brille wird durch unterschiedliche Brillengläser so lange verändert, bis die bestkorrigierte Sehschärfe erreicht ist.
- Eine objektive Refraktion, bei der die Brechkraftbestimmung durch automatische Messung auf Basis elektro-optische Systeme geschieht.
- Eine Pachymetrie, mit der die Dicke der Hornhaut bestimmt wird.2
Auf das Tragen von Kontaktlinsen sollte in den 1-2 Wochen vor den Voruntersuchungen und vor der eigentlichen Operation verzichtet werden. Die Durchführung der Voruntersuchung erfordert ca. 3-4 Stunden. Da die Pupillen für die Untersuchungen erweitert werden, kann der Patient im Anschluss an die Voruntersuchungen nicht Auto fahren. Lidsalben und Augenkosmetika sollten 24 Stunden vor der Operation nicht mehr angewendet werden.
Obwohl die Operation selbst nur wenige Minuten dauert sollten etwa 4 Stunden eingeplant werden; eine Begleitperson ist von Vorteil. Da die Betäubung lokal ist, kann leichte Kost am Tag der Behandlung verzehrt werden.3
In einem vorbereitenden Gespräch mit Ihrem Arzt sollten Sie sich über etwaig weitere vorbereitende Maßnahmen aufklären und auf Ihre persönliche Eignung für die Eingriffe hin untersuchen lassen. Hierbei kann auf Ihre persönliche Situation eingegangen werden und ein individueller Behandlungsplan entwickelt werden.
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