Griechenland

Überblick

Griechenland - Sehenswürdigkeiten

 

Akropolis (Athen)
Das bedeutendste und schönste Heiligtum des antiken Athen, der Parthenon, dominiert noch heute den Burgberg der Stadt. Im Zentrum der Akropolis erheben sich die monumentalen Überreste des Marmortempels der Göttin Athene. Die Mythen des alten Athen, seine wichtigsten religiösen Feste und entscheidende Momente der Stadtgeschichte sind eng mit dem heiligen Ort verbunden. Die sakralen Bauten der Akropolis, allesamt Meisterwerke antiker Architektur, vereinen verschiedene Stile klassischer Baukunst an einem Ort und waren über Jahrhunderte Vorbild und Inspiration für Kunst und Kultur in ganz Europa. Die Akropolis des 5. vorchristlichen Jahrhunderts steht für den Sieg der Demokratie über die Tyrannis und lässt die Pracht, den Reichtum und den Einfluss Athens im „Goldenen Zeitalter des Perikles“ erahnen.

Delphi (Zentralgriechenland)
Als eine der schönsten und atmosphärischsten antiken Stätten Griechenlands thront das historische Delphi an den von Oliven und Zypressen gesäumten Hängen des Parnassos-Gebirges. Der Ort, der einen atemberaubenden Blick über den Golf von Korinth bietet, galt einst gar als Mittelpunkt der Welt.
Der Sage nach beheimatete Delphi das wohl berühmteste Orakel der Welt, dessen Weissagungen von den Priestern des Apollon interpretiert wurden und das bis in die römische Zeit hinein von Einzelpersonen ebenso wie von Städten und Herrschern befragt wurde. Noch heute befinden sich oberhalb der Ruinen des Apollotempels ein Amphitheater, von dessen Stufen sich eine spektakuläre Aussicht auf die Landschaft eröffnet sowie die Überreste des Stadions, in dem die Sportwettkämpfe der Pythischen Spiele stattfanden. Mit seinen teilweise wieder errichteten Säulen ist der Rundtempel der Athene das charakteristischste Monument der Stätte.

Santorin (offiziell: Thira, Kykladeninsel)
Santorin ist, mit ihrer Nachbarinsel Thirassia, wohl die landschaftlich spektakulärste der unzähligen griechischen Inseln. Ein Großteil der Landmasse versank vor etwa 3500 Jahren in Folge eines gewaltigen Vulkanausbruchs im Meer, in den zurückbleibenden tiefen Krater (Caldera) brach die Ägäis ein. Heute stehen dicht an den steil aufragenden Kraterwänden Dörfer aus schneeweißem Stein, die in der Dunkelheit wie eine lange Lichterkette unter dem Sternenhimmel funkeln. In die Caldera fahren Kreuzfahrtschiffe und Yachten ein, Ausflugsboote locken die zahlreichen Besucher zu den Kraterinseln Nea und Palea Kameni, wo noch immer Schwefeldämpfe aufsteigen und das Meerwasser von heißen Quellen erwärmt wird. Während die Westküste Santorins steil abfällt, ist die Ostseite von Stränden aus hellem Sand und grau bis rot gefärbter Vulkanasche gesäumt. Ausgrabungen bei Akrotiri vermitteln etwas von dem Glanz der Minoischen Kultur, die durch den Vulkanausbruch vernichtet wurde.

Meteora (Thessalien)
Im Osten des Pindos Gebirges, nahe der Stadt Kalambaka, haben Wasser und Wind über Jahrmillionen einzigartige Felsformen hervorgebracht. Die Elemente schufen steinerne Blöcke, Felsnadeln und andere phantastische Felsformationen, in denen im 11. Jahrhundert erste Einsiedeleien entstanden. Im 14. Jahrhundert begannen christliche Mönche dort mit dem Bau von Klosteranlagen. Dem Himmel nahe und der Schwerkraft trotzend schmiegen sich die Gebäude noch heute in die steilen Felswände. Der Anblick allein macht verständlich, warum sie bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausschließlich mit Leitern und Körben an Flaschenzügen zugänglich waren. Etliche der Klosteranlagen sind noch bewohnt, der Zugang ist heute über in den Fels geschlagene Treppen möglich. Meteora ist nach der Mönchsrepublik Athos auf Chalkidiki der zweitgrößte Verband von Klosteranlagen. Anders als die Halbinsel Athos ist Meteora für Besucher frei zugänglich, Teile der Anlagen fungieren als Museen.1,5,6,7

Chania & Heraklion (Kreta)
Kreta ist Griechenlands größte Insel und gleichzeitig die landschaftlich vielfältigste: Auf 260 Kilometern Länge und maximal 60 Kilometern Breite reihen sich über 2000 Meter hohe Gebirgszüge aneinander, karge Felslandschaften werden von spektakulären Schluchten zerklüftet und gehen in liebliche Täler mit in dichtem Grün versteckten Dörfern über. Stille Hochebenen und weite Strände finden sich ebenso wie Europas einziger Palmenwald und kleine, fast unberührte Lagunen. Während entlang der Nordküste die größeren Städte der Insel und ihre touristischen Hauptzentren liegen, wird die wildere Südküste besonders von Individualreisenden geschätzt. Die Liebe zur Tradition und natürlich die berühmte kretische Gastfreundschaft begegnet dem Besucher auf der gesamten Insel.
Die im Winter verschneiten Gipfel der Lefka Ori, der Weißen Berge, bilden eine imposante Kulisse für das malerische Chania. Dessen wunderschöne Altstadt mit ihren Netz aus mittelalterlichen Straßen und dem venezianischen Hafen beschwört vergangene Zeiten herauf: Alte Palazzi wurden zu Hotels und stilvollen Restaurants umgebaut, atmosphärische Tavernen, in denen abends oft kretische Musik erklingt, sind an den malerischsten Orten zu finden. Die große, ehemalige Moschee im Hafen und andere Bauwerke aus der Zeit der türkischen Herrschaft verstärken Chanias exotisches Flair.
Auch Kretas Hauptstadt Heraklion vereint verschiedene architektonische Stile auf ihrem dicht besiedelten Gebiet, ist jedoch als fünftgrößte Stadt Griechenlands geschäftiger als die idyllischen Hafenstädte Chania und Rethymnon. In Heraklions lebhafter Innenstadt und Szenevierteln gibt es vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Cafes. Wenige Kilometer südlich der modernen Hauptstadt befindet sich das antike Zentrum der Minoischen Hochkultur. Der zum Teil rekonstruierte Palast von Knossos gewährt Besuchern einen eindrucksvollen Einblick in die vorgriechische Zivilisation Kretas, die von der weltweit größten Sammlung minoischer Kunst im Archäologischen Museum Heraklions ergänzt wird.
Sowohl in Chania als auch Heraklion gibt es Hotels mit teilweise hochmodernen und exklusiven Spa- und Thalasso-Einrichtungen. In Elounda, nur wenige Kilometer vom ostkretischen Agios Nikolaos entfernt, befinden sich in wunderschöner Umgebung zahlreiche Luxushotels und Wellnessresorts.

Heraklion
Allgemeines
Einwohnerzahl: 137 711 (2001)
Vorwahl: 0030 2810
Website: heraklion-city.gr (griechisch und englisch)

Entfernungen
Athen: ca. 350 km
Frankfurt a. M.: ca. 2 730 km

Erreichbarkeit
Mit dem Flugzeug: Nonstop- oder Direktflüge nach Herklion werden in den Sommermonaten von fast jedem deutschen Flughäfen angeboten. Alternativ sind Umsteigeverbindungen z.B. über Athen möglich.
(Das Streckenangebot variiert saisonal.)
Mit dem Schiff ab Athen/Piräus, Dauer der Überfahrt ca. 9 Stunden.
Informationen z.B. unter greekferries.gr.

Chania
Allgemeines
Einwohnerzahl: 53 373 (2001)
Vorwahl: 0030 28210
Website: chania.gr (griechisch und englisch)

Entfernungen
Heraklion: ca. 140km
Athen: ca. 320 km
Frankfurt a. M.: ca. 2 700 km

Erreichbarkeit
Mit dem Flugzeug: Nonstop- oder Direktflüge nach Chania werden in den Sommermonaten von verschiedenen deutschen Flughäfen angeboten. Alternativ sind Umsteigeverbindungen z.B. über Athen möglich.

Mit dem Schiff ab Athen/Piräus, Dauer der Überfahrt ca. 8,5 Stunden.1,3,8,9,10

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