Kroatien - Auf einen BlickAmtlicher Name: Republik Kroatien / Republika Hrvatska
Größe: Mit 56.542 km² ist das Land etwa halb so groß wie Island und mehr als sechsmal kleiner als das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland.
Geographische Lage: Kroatien wird dem südöstlichen Mitteleuropa zugeordnet, aufgrund des mediterranen Einflusses aber auch zu Südeuropa gerechnet. Angrenzende Nachbarstaaten sind Slowenien im Nordwesten, Ungarn im Norden sowie im Osten Serbien. Im Südosten zu Bosnien und Herzegowina verläuft mit über 900 Kilometern die längste Grenzlinie, im Süden zu Montenegro hingegen, die kürzeste mit 24 Kilometern. Im Westen und Süden gibt es einen Zugang zum Adriatischen Meer.
Landessprache: Kroatisch
Hauptstadt: Zagreb mit ca. 780.000 Einwohnern.
Staatsform: präsidiale Republik mit Mehrparteiensystem
Unabhängigkeit: 25.Juni 1991
Mitgliedschaften: CEI, FAO, IAEA, LO, IMF, IMO, Interpol, IOC, IOM, OSCE, UN, UNESCO, UNWTO, WHO, WTO, und andere.
Als temporäres Mitglied wurde Kroatien im Oktober 2007 für zwei Jahre in den UN-Sicherheitsrat gewählt. Sowohl der EU-Beitritt als auch die NATO-Aufnahme ist auf den Weg gebracht.
Währung: Bezahlt wir in Kroatischen Kuna. 1 Kuna (HRK) = 100 Lipa (lp) 1 Euro sind ca. 7,40 Kuna (Januar 2009).
Klima: Die Wetterbedingungen im Landesinneren sind geprägt von gemäßigtem Kontinentalklima, in entsprechend höheren Lagen von Bergklima. Die Gegebenheiten an der Adriaküste zeichnen sich durch Mittelmeerklima aus.
Während an den sonnigen Küstenregionen haben heiße, trockene Sommer und milde Winter vorherrschen, sind die Winter im Innern kalt und die Sommer heiß. Die durchschnittlichen Temperaturen in der Küstenregion betragen ca. 5-10°C im Winter bis zu ca. 22-26°C im Sommer. In der Hauptstadt Zagreb liegen die Tagestemperaturen durchschnittlich bei 27°C im Juli und 2°C im Januar. Die meisten Niederschläge fallen in den Monaten November und Dezember.
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (UTC +1). Auch in Kroatien gilt die Sommerzeit, daher gibt es über das Jahr gesehen kein Zeitunterschied.
Landschaft: Landschaftlich lässt sich das zum größten Teil hügelige und bergige Kroatien in drei Naturräume aufteilen: in Niederkroatien mit dem Pannonischen Becken, einer ausgedehnten fruchtbaren Tiefebene und den Slawonischen Inselgebirgen; in die Kalkhochflächen und -gebirgszüge (Hochkarst) mit der Innenzone des Dinarischen Bergmassivs sowie dem adriatischen Küstenstreifen, mit der Halbinsel Istrien, Dalmatien einschließlich der vorgelagerten Inseln.
Küstenlänge und Inseln: Die kroatische Küstenausdehnung beträgt 5.835 km², einschließlich der Inselküsten. Davon entfallen 1.777 km² auf das Festland und 4.058 km² auf die Eilande. Die Anzahl der Inseln beträgt 1.185, wovon 47 bewohnt sind.
Geldangelegenheiten: Bezahlt wir in Kroatischen Kuna. 1 Kuna (HRK) = 100 Lipa (lp) 1 Euro sind ca. 7,40 Kuna (Januar 2009). Es gibt im Land zahlreiche Möglichkeiten Devisen zu wechseln wie zum Beispiel in Banken - samstags und sonntags geschlossen -, Wechselstuben, Postämtern, in den meisten Reisebüros, Hotels, aber auch in Jachthäfen und auf Campingplätzen. In Wechselstuben werden Provisionen genommen. Auch internationale Kreditkarten sind im ganzen Land einsetzbar. Bargeldabhebungen sind an den meisten Bankautomaten mit der EC-Maestro-Card oder der Kreditkarte möglich. Visa-Karten werden aber nicht von allen Banken akzeptiert.
Bei Einkäufen wird häufig in Euro berechnet, bezahlt werden muss aber in der kroatischen Landeswährung Kuna.
Trinkgelder sind durchaus üblich. Zufriedenheit beim z. B. Restaurant-Service sollte in der Regel vom Gast honoriert werden, sofern das Bedienungsgeld nicht schon enthalten ist. Bei der Rechnung wird dann aufgerundet. Zudem rechnen auch Taxifahrer und Touristenführer mit einem Trinkgeld.
Sollten die finanziellen Mittel knapp werden oder gar ausgehen, hat der Reisende die Möglichkeit, sich innerhalb weniger Stunden Geld aus Deutschland überweisen zu lassen. Dazu ist in jedem Fall zunächst ein Kontakt zu einer vertrauenswürdigen Person im Heimatland notwendig. Dienstleister im Segment des „schnellen Geldtransfers“ sind z.B. Western Union und die Deutsche Reisebank. Wie das Prozedere im einzelnen verläuft erklären die jeweiligen Geldinstitute. Mehr Informationen dazu finden sich auch auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes.
Einwohnerzahl und Bevölkerungsgruppen: Kroatien zählt etwa 4.44 Mio. Einwohner. Eine multikulturelle Mischung kennzeichnet die Bevölkerungsstruktur. Mit ca. 90% sind die Kroaten am stärksten vertreten, gefolgt von 4,5% Serben. Die restlichen 5,9% verteilen sich auf Bosniaken, Ungarn, Slowenen, Tschechen, Albaner, Italiener, Roma, Montenegriner, Slowaken, Mazedonier und Deutsche.
Sprache: Amtssprache ist Kroatisch. In Gebieten mit ethnischen Minderheiten werden aber auch Serbisch, Italienisch, Ungarisch und zahlreiche andere Sprachen gesprochen.
Serviceinformationen / Empfehlungen für deutsche Staatsangehörige: Ob kurzer Aufenthalt oder längere Reise, sowohl das Auswärtige Amt als auch die Auslandsvertretung in Zagreb gelten hier als erste, wichtige Service-Anlaufstelle. Hilfreiche und wissenswerte Informationen betreffen die allgemeine Reisevorbereitung daheim, genauso wie die Unterstützung des Reisenden im Gastland. Es empfiehlt sich in jedem Fall direkt vor der Reise nach Kroatien entsprechende Behördenstellen zwecks aktueller Informationen bzw. möglicher Änderungen und Neuerungen zu konsultieren. Im Folgenden eine kleine Auswahl an Empfehlungen für den Kroatienurlaub.
Reisedokumente und Visum: Bei der Einreise benötigen deutsche Staatsbürger einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Auch ein vorläufiger Reisepass wird anerkannt. Daneben gelten Kinderreisepass und Kinderausweis. Ausreichend ist auch, wenn Kinder im Reisepass eines begleitenden Elternteils registriert sind.
Es besteht keine Visumpflicht bei einem Aufenthalt bis zu 90 Tagen, sofern keine Erwerbstätigkeit ausgeübt wird.
Gesundheit: Vorgeschriebene Impfungen gibt es nicht. Es wird aber ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A empfohlen, bei einem Aufenthalt über 4 Wochen auch gegen Hepatitis B und Tollwut. In der Vergangenheit hat es auch Fälle der Klassischen Geflügelpest (hochkrankheitserregende Form der aviären Influenza, Vogelgrippe) gegeben.
In einigen Gegenden kommt es zu einer jahreszeitbedingten Übertragung der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Zeckenbisse.
Auch der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts informiert mit Merkblättern und Hinweisen zu den Themen Reisen und Gesundheit. Dazu finden sich zum Thema Vogelgrippe Informationen auf den Seiten des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, hier unter „Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe“.
In jedem Fall ist es aber so, dass epidemiologische Entwicklungen oder andere Gesundheitsfragen betreffend immer fachärztliche Beratung vor einer Reise im Vordergrund stehen sollte.
Sicherheitshinweise: Vor dem Hintergrund der jüngeren Geschichte und der Kämpfe bis 1995 besteht im manchen Gegenden weiterhin erhöhtes Gefahrenpotential durch noch nicht freigelegte Landminen.
Zu den betroffenen Gebieten zählen Ostslawonien (ca. 30 bis 50 km vor der Grenzlinie zu Serbien und im Grenzbereich zu Ungarn, vor allem um Vukovar und Vinkovci); Westslawonien (Gebiet Daruvar, Pakrac, Virovitica); die westliche und südwestliche Grenzregion zu Bosnien und Herzegowina (südlich von Sisak und Karlovac, östlich von Ogulin, Otocac, Gospic, sowie am östlichen Stadtrand von Zadar und im Hinterland der Küste zwischen Senj und Split und in den Bergen südöstlich von Dubrovnik).
Mehr Informationen zum Thema Gefährdung durch Minen sind auf den englischsprachigen Seiten der kroatischen Minenräumanstalt Hrvatski centar za Razminiranje unter www.hcr.hr einlesbar.
Zoll: Die kroatischen Bestimmungen entsprechen den EU-Standards. Bei der Einfuhr aus Deutschland nach Kroatien und umgekehrt gelten ähnliche Mengenbegrenzungen wie z.B. pro Person 2 l Wein, 1 l hochprozentiges, 8 Dosen/ Flaschen Bier, 1 kg Käse und 1 Stange Zigaretten. Der Wert der eingeführten Waren darf pro Person 300 Kuna nicht übersteigen.
Grundsätzlich ist der Reisende dazu verpflichtet, für alle Waren bei Ein- oder Durchreise eine Anmeldung abzugeben. Der Zollbeamte fordert den Reisenden in der Regel auf, die Anmeldung mündlich abzugeben. Daraufhin sollten auch alle mitgeführten Waren benannt werden, möglichst auch die Waren, die als zollfrei oder nicht anmeldepflichtig gelten.
Darunter fallen z.B. Fotoapparat und Laptop, oft wertvolle Dinge, die nach dem Aufenthalt in der Republik Kroatien wieder ausgeführt werden.
Ausführlichere Informationen stellt die kroatische Botschaft in Berlin zur Verfügung; sowie das kroatische Zollamt oder auch das Auswärtige Amt.
Verbote: Ähnlich anderen europäischen Ländern vorher hat Kroatien im Oktober 2008 ein Gesetz zur Einschränkung der Nutzung von Tabakprodukten verabschiedet. Rauchen in Gesundheits- und Bildungseinrichtungen sind untersagt. Zum 01. April 2009 gilt ein Rauchverbot für alle öffentlichen Einrichtungen sowie für Bars, Cafes und Restaurants.
Fahrzeugdokumente: Bei der Einreise nach Kroatien werden Führerschein, Fahrzeugschein und die Grüne Versicherungskarte für das Fahrzeug benötigt. Es werden auch Bootsführerscheine und Segelscheine anerkannt.
Was den Straßenverkehr angeht, gelten in Kroatien im Wesentlichen die gleichen Verkehrsvorschriften wie in Deutschland, einschließlich der Anschnallpflicht und dem Handy-Verbot während der Fahrt. Empfohlen wird auch am Tage mit Licht zu fahren. Laut dem neuen Gesetz über Sicherheit im Straßenverkehr vom Juni 2008 liegt der zulässige Blutalkoholgehalt bei 0,5 Promille. Ausgenommen sind Berufsfahrer und junge Leute bis 24 Jahren, hier gelten 0,0 Promille.
Passverlust: Bei verlorengegangenen oder gestohlenen Personaldokumenten stellt die Deutsche Botschaft in Zagreb oder der Honorarkonsul in Split ein Ersatzdokument aus. Der behelfsmäßige Reiseausweis dient lediglich zur Rückkehr nach Deutschland, nicht zur Weiterreise. Bestimmte Dokumente wie Verlust- oder Diebstahlsanzeige von der kroatischen Polizei, ein vollständig ausgefülltes Antragsformular, zwei Passfotos mit hellem Hintergrund und ggf. Nachweise zu Ihrer Identität sollten vorgelegt werden können. Zur leichteren und schnelleren Abwicklung empfiehlt es sich daher, Fotokopien aller Ausweispapiere bereits vor der Einreise anfertigen zu lassen.
Tourismus: Ob kultur-historische Bauten, Naturlandschaften oder Strand- und Inselpracht, Kroatien ist geprägt durch eine Vielzahl von besonders sehenswerten und reizvollen Attraktionen und ist seit Jahrzehnten ein begehrtes Reiseziel.
Einbrüche im Fremdenverkehr gab es aber in den 90er Jahren, bedingt durch die damaligen Kriegswirren. Insbesondere der sehr profitable Adria-Tourismus ging stark zurück. Heute hat der Tourismus seine Stellung wieder gefestigt und nimmt eine führende Stellung innerhalb des Dienstleistungssektors ein. Der Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag in 2007 bei 20 %. Das spiegeln auch die internationalen Medien wider. Wiederholt wurde Kroatien als Reiseland ausgezeichnet, - als »Goldenes Reiseziel des Jahres 2005«, gewählt durch französische Tourismus-Angestellte, oder zur »Destination of the Year 2006« durch das amerikanische Magazin National Geographic Adventure ernannt.
Transportmittel: Kroatien verfügt über ein gut ausgebautes Verkehrsnetz, auf dem Reisen innerhalb des Landes auf unterschiedlichen Wegen erfolgen können. Es gehört zu einem der sich am schnellsten entwickelnden Wirtschaftssektoren in Kroatien. Projekte im Bereich der Autobahnerweiterung sind hier bestimmend. Kroatien verfügt über etwa 27.000 km Straßennetz. Für die meisten Autobahnen ist eine Maut fällig. Wichtige Verkehrsverbindungen führen von Zagreb nach Rijeka und Split. Von besonderer Bedeutung ist auch die Küstenstraße entlang der kroatischen Adria.
Die bedeutendsten Flughäfen für den internationalen Tourismus liegen in Zagreb, Dubrovnik und Split. Linienflüge im Inland sind u.a. auch nach Rijeka, Osijek, Brac, Pula, Zadar, Losinj möglich. Croatia Airlines ist die nationale Fluggesellschaft, seit 2005 Mitglied in der Star Alliance.
Daneben sind das Schienen / Bahn- und Busnetz sowie der Schiffs- und Fährverkehr zu erwähnen. Das Autobus-Netz verbindet alle Landesteile und verfügt über regelmäßige internationale Verbindungen mit z.B. Deutschland, Österreich, Schweiz. Auch Bahnverbindungen zwischen allen größeren kroatischen Städten, ausgenommen Dubrovnik, sind möglich. Deutschland und Österreich verfügen über Direktlinien.
Seehäfen finden sich u.a. in Rijeka, Split, Zadar, Pula, Šibenik, Ploče und Dubrovnik. Neben internationalen und speziellen Linie wie z.B. nach Bari, Ancona und Venedig gibt es zahlreiche kleinere Fährlinien, die zwischen den kroatischen Inseln verkehren.
Kommunikation und Kontakte
Eine gute Reisevorbereitung schließt auch die Zusammenstellung wichtiger landestypischer und allgemeiner Adressen und Rufnummern mit ein.
Telefon: Für alle öffentlichen Telefonzellen werden Telefonkarten benötigt, die es in Postämtern, Zeitungskiosken und Hotels zu kaufen gibt. Vorwahlnummer für Anrufe von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Kroatien ist die 00385, nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.
Notrufnummern: Polizei 92, Unfallrettung 94, Feuerwehr 93, Such- und Seenotrettungsdienstes: 9155, Einheitsnummer für alle Notfälle 112, Pannenhilfe: 987 (bei Anrufen aus dem Ausland oder per Handy 00385 1 987 wählen),
Sonstige Nummern: Allgemeine Auskünfte 981, Fernsprechauskunft Inland 988, Fernsprechauskunft Ausland 902, Kroatischer Autoklub (HAK) 00385 1 4640 800, ADAC-Auslandsnotrufstation 01 34 40 666, Sperrung von Kredit-, EC-, Handykarten 0049 116 116, kostenloses R-Gespräch nach Deutschland 0800 220049, Auskünfte über Geldüberweisungen ins Ausland 0049 69 2427 8592(ReiseBank), 0049 681 933 3328 (Western Union Bank), 0049 2219259 2943 (Postbank-Minuten-Service)
Mobilfunk: Der Telekommunikationsmarkt hat sich seit Mitte der 90er Jahre stetig weiterentwickelt, vor allem was die Mobilfunknetze betrifft. Die Anzahl der Mobilfunkverträge übersteigt bereits die Einwohnerzahl des Landes. 2007 waren es bereits 5,035 Millionen Vertragsnehmer.
Auch Vertragskunden deutscher Netzbetreiber telefonieren problemlos. Roaming-Abkommen kroatischer Anbietern gibt es derzeit mit T-Mobile, E-Plus, O2, und Vodafone. Aktuell gibt es in Kroatien vier Mobilfunknetzbetreiber: T-Mobile Croatia, VIPnet, Tele2 sowie der Mobile virtual network operator (MVNO) Tomato. Davon betreiben T-Mobile Croatia und VIPnet auch ein UMTS-Netz. Mobilfunk-Netztechnik GSM 900/1800 ist verfügbar.
Früher war es wichtig, sich vor Reiseantritt die Preislisten seines Mobilfunkanbieters anzuschauen. Am jeweiligen Aufenthaltsort angekommen, wählt man sich heute in das am besten empfangbare Netz ein.
Auch für die Nutzer von Prepaid-Kunden gibt es mittlerweile Roaming-Angebote.
der virtuelle Netzbetreiber "vistream" bietet etwas Besonderes an. Über verschiedene Reseller werden Prepaidkarten verkauft, die spezielle Tarife für die Nutzung im Ausland anbieten. Bei längeren Aufenthalten in Kroatien lohnt es sich auch vor Ort eine lokale Prepaid-Karte zu kaufen, - keine Vertragsbindung, mit Guthaben zum Telefonieren und Nachladen plus eigener Nummer des Gastlandes.
Internet: Internetcafes gibt es überall im Land, vor allem in Zagreb und allen größeren Städten. Breitbandinternetstruktur ist noch nicht überall im Land verfügbar, wird aber stetig ausgebaut.
Die Anzahl der Internetnutzer lag im Jahre 2007 etwa bei 2 Millionen. Die tatsächliche Höhe der Internetnutzer entwickelt sich nur langsam, auch wenn bereits jeder Zweite aller über 15-jährigen Zugang zum WorldWideWeb hat. Laut einer Studie der GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) ergab sich aber, dass die Zahl der User im Jahre 2007 lediglich um ein Prozent höher lag als im Vorjahr. Während in Kroatien etwa 39% der Einwohner über 15 Jahre regelmäßig ins Internet gehen, sind es in Deutschland 66%. Der europäische Durchschnitt liegt hier bei 47%.
Öffnungszeiten: Die meisten Geschäfte haben Mo.-Fr. von 7 bis 20 Uhr geöffnet, Sa. und So. von 7 bis 14 Uhr. In den Sommermonaten sind vor allem in den Großstädten und den Touristenzentren längere Öffnungszeiten bekannt. Postämter und Banken sind von Mo-Fr. von 7 bis 13 Uhr geöffnet, in größeren Städten auch samstags.
Adressen und Auskunftsstellen
Kroatische Zentrale für Tourismus in Frankfurt/M.
Kaiserstraße 23, 60311 Frankfurt/M.
Tel: (0 69) 238 5350
Fax: (0 69) 2385 3520
Croatian National Tourist Board, Zagreb
Iblerov trg 10/IV, 10000 Zagreb /Hrvatska
Tel: (00385 1) 4699 333
Fax: (00385 1) 4557 827
Botschaft der Republik Kroatien in Berlin
Ahornstraße 4, 10787 Berlin
Tel: (0 30) 21 91 55 14,Tel. Konsularabt.: (0 30) 23 62 89 55
Fax: (0 30) 23 62 89 65, Fax Konsularabt.: (0 30) 23 62 89 67
Dienstzeit: Mo bis Fr 9.30-17 Uhr , Konsularabt.: Mo, Mi bis Fr 9-13 Uhr, Di 9-13 & 16-18 Uhr
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Zagreb
Ulica grada Vukovara 64, 10000 Zagreb
Tel: (00385 1) 615 81 00/02, 615 81 05/06
Tel. Pass- und Visastelle: (00385 1) 615 81 04
Fax: (00385 1) 615 55 36
In dringenden Notfällen: (00385) 98 227 136
Dienstzeiten: Mo. bis Do. 7.45-17 Uhr, Fr. 7.45 bis 13.45 Uhr
Besuchszeiten: Mo bis Fr. 9-12 Uhr
Honorarkonsul in Split
Honorarkonsul Mag. Dipl.-Ing. Vice Dodig
Adresse: Svačićeva 4, 21000 Split
Tel.: 00385 21 409 347
Fax: 00385 21 486 401
Dienstzeiten:9.00 - 12.00 Uhr
Amtsbezirk: Dalmatien (Komitate Zadar, Šibenik-Knin, Split-Dalmatien und Dubrovnik-Neretva)
Auswärtiges Amt in Berlin / Zentrale Bürgerservice-Nummer:
(hier betreuen und bearten Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes Bürgerinnen und Bürgern für ganz individuelle Auskünfte, konsularische Anliegen und länderbezogenen Fragen)
Dienstzeiten: Montag bis Donnerstag und 08.30 - 16.30 Uhr Freitag 08.30 – 15 Uhr
aus dem Ausland: Tel: ++49-3018-17-2000, Fax: ++49-3018-17-51000
im Inland: Tel: 03018-17-2000, Fax: 03018-17-51000
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