Tschechien - SehenswürdigkeitenDer größte Touristenmagnet Tschechiens ist nach wie vor die Hauptstadt Prag. Aber auch das sogenannte „Westböhmische Kurbad-Dreieck“, dass aus den Kurorten Karlsbad, Marienbad und Franzensbad besteht, kann auf eine lange Tradition zurück blicken und sich zuletzt immer mehr
Beliebtheit erfreuen. Bis 2003 konnte Tschechien zwölf Stätten des Weltkulturerbes auf sich vereinen.
In der Nähe von Prag findet sich die Burg Karlstein, die als eine der schönsten Burgen Böhmens gilt und im Stil der südfranzösischen Hochgotik erbaut wurde. Karl IV. ließ sie schon 1350 erbauen und dort die Reichskleinodien aufbewahren. Wer diese Burg besucht, muss auch einen Blick auf die aufwendig ausgestaltete Heiligkreuz-Kapelle im hohen Turm werfen. Einen Ausflug wert ist auch der hauptsächlich aus Nadelhölzern bestehende Böhmerwald, in dem sich der größte Nationalpark Tschechiens befindet. Auch das sich im Mittelgebirge befindliche „Riesengebirge“ sollte man nicht auslassen.
In Nordböhmen findet sich die Heimat des Kunsthandwerks der Glasmacher. Sie verwenden seit Jahrhunderten zur Herstellung ihres geschliffenen Glases veredelten Sand und sind so Anzugspunkt für Glas-Liebhaber aus der ganzen Welt. Darüber hinaus ist noch die Bearbeitung böhmischer
Halbedelsteine sehr interessant. Für die Weihnachtszeit sind die ostböhmischen Krippen interessant, die nach traditionellem Muster aus Lindenholz geschnitzt werden. Das Besondere an ihnen ist, dass sie bewegliche Szenarien darstellen.
Von herausragender Schönheit sind allerdings die vielerorts denkmalgeschützten Altstädte, Burgen und Schlösser.
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