PET - RisikenDie bei der PET/ PET-CT eingesetzten Tracer haben sehr kurze Halbwertszeiten, die zwischen wenigen Minuten und zwei Stunden liegen. Eine Halbwertszeit von 110 Minuten, wie es für das FDG der Fall ist, bedeutet, dass schon nach 110 Minuten nur noch die Hälfte der radioaktiven Teilchen vorhanden ist, nach 220 Minuten nur noch ein Viertel usw. Ein großer Anteil der radioaktiven Teilchen wird auch mit dem Urin ausgeschieden. Die eingesetzte Menge an Tracern ist von vornherein sehr gering und reduziert sich dank der kurzen Halbwertszeiten auch noch sehr schnell. Die Strahlenbelastung ist demnach...
Die bei der PET/ PET-CT eingesetzten Tracer haben sehr kurze Halbwertszeiten, die zwischen wenigen Minuten und zwei Stunden liegen. Eine Halbwertszeit von 110 Minuten, wie es für das FDG der Fall ist, bedeutet, dass schon nach 110 Minuten nur noch die Hälfte der radioaktiven Teilchen vorhanden ist, nach 220 Minuten nur noch ein Viertel usw. Ein großer Anteil der radioaktiven Teilchen wird auch mit dem Urin ausgeschieden. Die eingesetzte Menge an Tracern ist von vornherein sehr gering und reduziert sich dank der kurzen Halbwertszeiten auch noch sehr schnell. Die Strahlenbelastung ist demnach unbedenklich, sie entspricht etwa der natürlichen Strahlenexposition von zwei Jahren. 1,2,4
Bei einer PET-CT können Reaktionen auf das gegebenenfalls verabreichte Kontrastmittel entstehen. Dies kann sich in kleinen Unverträglichkeitsreaktionen wie Übelkeit und Erbrechen, Juckreiz oder Hautausschlag äußern, kann im schlimmsten Fall jedoch auch zu Atemnot mit intensivmedizinischen Maßnahmen führen. Reaktionen auf das in den meisten Fällen gut verträgliche Kontrastmittel sind jedoch extrem selten. Wenn Sie unter einer Schilddrüsenüberfunktion leiden, kann sich die Krankheit durch das jodhaltige Kontrastmittel verschlimmern. Genauso kann bei nicht normal arbeitenden Nieren das Kontrastmittel nicht in ausreichendem Maße ausgeschieden werden. 10
Über diese und weitere Risiken wird Ihr behandelnder Arzt Sie gerne im Detail aufklären.
Quellen:
1 Arbeitsausschuss PET der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V. (DGN)
2 Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V. (DGN)
3 Universitätsklinikum Düsseldorf, Institut für Radiologie
4 Universitätsklinikum Halle (Saale), Universitätsklinik und Poliklinik für Nuklearmedizin
5 Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V. (DGN)
6 Universitätsspital Zürich, Klinik für Nuklearmedizin
7 Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin
8 Universitätsklinikum Düsseldorf, Institut für Radiologie
9 Klinik für Nuklearmedizin, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
10 Institut für Klinische Radiologie der Ludwigs Maximilian Universität
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