Magenbandimplantation

Überblick

Magenbandimplantation - Ablauf

 

Der Eingriff wird in Vollnarkose durchgeführt. Zunächst werden durch den Chirurgen 4-5 kleine Schnitte am Oberbauch gesetzt, durch die das minimal-invasive (laparoskopische) Vorgehen möglich wird. Durch die Zugänge wird die Bauchhöhle zunächst mit CO2 gefüllt um das chirurgische Vorgehen zu erleichtern. Am Ende der Operation wird das Kohlendioxid wieder aus dem Bauchraum entfernt. Etwaig bestehende Verwachsungen des oberen Magenabschnittes werden vorsichtig gelöst um Platz für die Implantation des Magenbandes zu schaffen. Das Band wird um den oberen Magenabschnitt herumgeführt und wie ein Gürtel vorne geschlossen. Damit es nicht verrutscht, wird es durch Bildung einer Manschette zwischen den zwei Magenabschnitten befestigt. Den Bereich zwischen Pouch und Restmagen nennt man Stoma. Das Magenband besteht aus Silikon und enthält einen Ballon, der durch eine Injektion von außen aufgefüllt oder entleert werden kann um die Durchlassweite zu regulieren. Das implantierte Band wird mittels eines Verbindungsschlauchs mit einer kleinen Metallkapsel aus Titan (Port) verbunden. Der Port wird schließlich im linken Oberbauch unter der Haut platziert. Durch einfaches Einspritzen oder Ablassen einer speziellen Flüssigkeit ermöglicht er so die nicht-operative Verstellung des Stoma-Durchmessers zu einem späteren Zeitpunkt. Gegebenenfalls wird abschließend eine Drainage zur Ableitung von Wundsekret eingesetzt und die Hautschnitte vernäht. Die Operation dauert insgesamt etwa 1,5 bis 2 Stunden. 3,5,6

Ihr Arzt wird Sie über die verschiedenen Behandlungsabläufe auch im Detail aufklären.
 

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