Darmkrebs - RisikenWie belastend und risikoreich eine Operation ist, hängt von vielen individuellen Faktoren wie der Ausbreitung der Erkrankung, dem Allgemeinzustand des Patienten und insbesondere vom Umfang des Eingriffs ab. Die Risiken der Operation sind deshalb nicht pauschal darstellbar und werden im Aufklärungsgespräch mit Ihrem Arzt besprochen. Denkbar sind das Auftreten von Blutungen, Wundheilungsstörungen und Infektionen. Es kann zu einer lebensgefährlichen Bauchfellentzündung oder Darmverwachsungen kommen. Diese können entweder harmlos und unbemerkt in Erscheinung treten oder aber aufgrund der eingeschränkten Darmbeweglichkeit und Passagestörungen zu Schmerzen führen. Bei der Entfernung des Tumors können Nerven versehentlich geschädigt oder gar zerstört werden. Dies kann beispielsweise die Sexualfunktion beeinträchtigen. Nach der Entfernung von Rektumkarzinomen kann es, trotz Erhalt des Schließmuskels, zu unwillkürlichem Stuhlabgang (Inkontinenz) kommen. Dies kann sich jedoch nach einiger Zeit auch wieder legen. 6
Natürlich kann es passieren, dass bei der Operation nicht alle Krebszellen entfernt werden. In solchen Fällen wird individuell entschieden, ob eine weitere Operation durchgeführt oder welche andere Therapieform eingesetzt wird.
Quellen:
1,2,5,6,8 Deutsche Krebsgesellschaft e.V. (DKG)
3 Universitätsklinikum Bonn
4 Felix Burda Stiftung
7 Deutsches Krebsforschungszentrum (dkfz)
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