Gebärmutterkrebs - NachbehandlungAn die Operation zur Entfernung der Gebärmutter schließt sich ein stationärer Klinikaufenthalt an. Die Dauer des Aufenthaltes sowie auch die auftretenden Schmerzen hängen davon ab, wie umfangreich die Operation sein musste. In den ersten Wochen nach dem Eingriff sollten Sie sich schonen. Da bei der Operation Nerven irritiert oder verletzt werden können, kann es zu Entleerungsstörungen der Blase oder des Darms kommen. Diese können sich spontan nach einigen Tagen bessern oder aber über Wochen andauern. Die Blase muss dann mithilfe eines Katheters regelmäßig vollständig entleert werden. 6
Nach Entlassung aus der Klinik beginnt die Zeit der Nachsorge. Sie soll vor allem dabei helfen, einen Rückfall rechzeitig zu erkennen um ihn effektiv behandeln zu können. Auch Begleiterkrankungen können festgestellt, behandelt und gegebenenfalls gelindert werden. Ein wichtiger Bestandteil der Nachsorge sind regelmäßig stattfindende Untersuchungen durch einen Arzt. In den ersten beiden Jahren sollten diese engmaschig, das heißt etwa alle 3-4 Monate stattfinden. Die Kontrollen umfassen eine körperliche Untersuchung, eine Blutuntersuchung sowie einen Abstrich. Bei Verdacht auf einen Rückfall müssen gegebenenfalls weiterführende Untersuchungen durchgeführt werden. Ein weiterer Bestandteil der Nachsorge ist auch die psychologische Nachbetreuung. Diese soll dabei helfen, die Krankheit zu verarbeiten und die Probleme, die durch die Tumorerkrankung entstehen, im Alltag zu bewältigen. Weiterhin kann es in einigen Fällen sinnvoll sein, eine Anschlussheilbehandlung oder eine Kur an den Klinikaufenthalt anzuhängen um den Erholungsprozess zu beschleunigen. 6,9
Über die bei Ihnen notwendigen individuellen Nachsorgemaßnahmen wird Ihr Arzt Sie auch umfassend informieren.
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