Malignes Melanom - VorbereitungZur eindeutigen Erkennung und Abgrenzung eines malignen Melanoms wird, neben der Betrachtung der verdächtigen Pigmentveränderung unter dem Auflichtmikroskop (Dermatoskopie), das Pigmentmal in der Regel im Ganzen oder in Teilen entfernt und feingeweblich untersucht. Wird anhand dieser Untersuchung ein malignes Melanom diagnostiziert, sind weitere Untersuchungen notwendig. Dazu zählen zum Beispiel die körperliche Untersuchung aller Organsysteme, Laboruntersuchungen (Blut und Urin) sowie die Ultraschalluntersuchung (Sonographie) der Haut und bestimmter Lymphknotenstationen. Zusätzlich können eine Röntgenuntersuchung, eine Untersuchung im Computertomographen (CT) oder im Magnetresonanztomographen (MRT) und/oder einer Skelettszintigraphie zur Untersuchung der Knochen erforderlich sein.
Wenn Lymphknoten bei der Operation mit entfernt werden sollen, so müssen diese erst sichtbar gemacht werden. Dazu wird einen Tag oder auch nur einige Stunden vor dem Eingriff eine geringe Menge einer radioaktiven Substanz in die Umgebung des Melanoms in die Haut gespritzt. Die radioaktiven Teilchen reichern sich bis zur Operation in den Lymphknoten an und machen diese sichtbar. 5,7,8
Sonstige Maßnahmen, die vor einer Operation beachtet werden sollten, sind der Verzicht auf Alkohol und das Rauchen sowie auf die Einnahme von Medikamenten, die die Blutgerinnung hemmen (z.B. Aspirin).
Informationen zu etwaig weiteren vorbereitenden Maßnahmen wird Ihr Arzt Ihnen im Vorfeld geben.
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