Non-Hodgkin-Lymphom - NachbehandlungWenn die Behandlung des Non-Hodgkin-Lymphoms abgeschlossen ist, beginnt die Zeit der Nachsorge. Diese hat insbesondere zum Ziel, einen etwaigen Rückfall (Rezidiv) frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls Symptome und Begleiterkrankungen effektiv zu behandeln. Ein wichtiger Bestandteil der Nachsorge sind regelmäßige Untersuchungen. Diese sollten in den ersten beiden Jahren sehr engmaschig (etwa alle drei Monate) stattfinden. Bei den Untersuchungen wird anhand einer körperlichen Untersuchung, Blutuntersuchung und bildgebender Verfahren überprüft, ob sich wieder Krebszellen gebildet haben. Wie häufig Sie letzten Endes Ihren Arzt aufsuchen, hängt vom Krankheitsverlauf und Ihrer individuellen Situation ab. Neben diesen Untersuchungen sollten Sie auch unbedingt die allgemeinen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen wahrnehmen, da nach einer Lymphombehandlung das Risiko für weitere Krebserkrankungen allgemein erhöht ist. Inhalt der Nachsorge ist neben der medizinischen Betreuung auch die psychologische Unterstützung des Patienten. Diese soll dabei helfen, die Krankheit zu verarbeiten und Probleme im Zusammenhang mit der Erkrankung zu bewältigen. Oft ist auch ein Aufenthalt in einer Rehabilitationseinrichtung im Anschluss an die Therapie sinnvoll. 7,12
Sollte es nach einer zunächst erfolgreich verlaufenen Therapie zu einem Rezidiv kommen, stehen prinzipiell die genannten Behandlungsformen zur Wahl. Häufig wird in solch einem Fall eine Knochenmarktransplantation angestrebt. 6
Über die bei Ihnen notwendigen individuellen Nachsorgemaßnahmen wird Ihr Arzt Sie auch umfassend informieren.
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