Im Vorfeld der Operation muss geklärt werden, wie weit die Gelenkerkrankung fortgeschritten ist und welche Art von Gelenkersatz folglich eingesetzt werden muss. Dies wird anhand von Untersuchungen und bildgebenden Verfahren wie dem Röntgen festgestellt. Das Röntgenbild ist für den Operateur die wichtigste Grundlage um die passende Größe und Form der Kniegelenksprothese zu ermitteln. Am Tag vor der Operation erfolgen in der Regel routinemäßig noch eine Blutabnahme sowie das Aufklärungsgespräch des Anästhesisten. Das zu behandelnde Knie wird markiert und rasiert.
Wie bei allen operativen Eingriffen ist es beim Einsatz eines künstlichen Kniegelenkes notwendig, dass Sie etwa 2-3 Wochen vor der Operation auf blutgerinnungshemmende Medikamente wie Aspirin verzichten. Außerdem sollten Sie Abstand vom Alkohol- und Nikotingenuss nehmen. 6 Bitte sprechen Sie über diese und weitere vorbereitende Maßnahmen auch explizit mit Ihrem Arzt.