Kyphoplastie - NachbehandlungNach einer Kyphoplastie wird Ihnen eine gewisse Zeit der Bettruhe auferlegt. Deren genaue Dauer hängt vom Umfang des Eingriffes sowie den verabreichten Medikamenten, dem verwendeten Zement und der Lokalisation und Ausprägung der Erkrankung ab. Im Anschluss an die verordnete Bettruhe erfolgt eine rasche Mobilisierung bis hin zur Vollbelastung mithilfe eines Physiotherapeuten. 7,8 In der Mehrzahl der Fälle tritt bereits innerhalb von Stunden nach dem Eingriff eine deutlich spürbare Schmerzminderung ein. 11,15
Die Entlassung aus der Klinik kann in der Regel 2-4 Tage nach der Kyphoplastie, wenn der Patient wieder mobil ist, erfolgen. 9,10
Im weiteren Verlauf ist es notwendig, die Wirbelkörper sowie auch den allgemeinen Zustand der Osteoporose in regelmäßigen Abständen kontrollieren zu lassen. Dabei wird die Wirbelsäule radiologisch untersucht und so geprüft, ob es in der Zwischenzeit zu erneuten Wirbelkörperbrüchen gekommen ist oder Zement ausgetreten oder verrutscht ist.
Daneben erfolgt eine Langzeittherapie der Osteoporose, die ja trotz der Behandlung immer noch weiter besteht. Für diese konservative Therapie gibt es eine Reihe individuell einsetzbarer Medikamente, die insbesondere beispielsweise Calcium, Vitamin D, Parathormon, Fluorid oder andere Bestandteile enthalten. Ihr Arzt wird Ihnen eine individuell auf Sie abgestimmte Zusammenstellung ausarbeiten. 14
Über weitere individuelle Nachsorgemaßnahmen sprechen Sie bitte auch explizit mit Ihrem behandelnden Arzt.
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