Vertebroplastie - ErgebnisseDas Ziel einer Percutanen Vertebroplastie ist die Stabilisierung von Wirbelkörpern mittels Injektion von Knochenzement. Laut bisher veröffentlichter Studien sind die Ergebnisse dieser Behandlung überaus positiv. In den meisten Fällen gehen die Beschwerden fast unmittelbar nach dem Eingriff deutlich zurück, im weiteren Verlauf der Zeit steigt die Schmerzreduktion dann auf bis zu 90% an. Voraussetzung dafür ist natürlich ein komplikationsloser und technisch korrekt durchgeführter Eingriff. 2
Die Erfolgsquote hinsichtlich einer deutlichen Schmerzreduktion hängt jedoch sehr von der Ausgangssituation ab. Bei frischen, bis zu 2 Monate alten osteoporotischen Frakturen beträgt die Erfolgsquote, eine deutliche Schmerzlinderung oder komplette Schmerzfreiheit zu erzielen 80-90%; bei Frakturen, die erst 1-2 Jahre nach der Entstehung behandelt werden, sinkt diese Erfolgsquote auf 60-70%.
Die genannten Zahlen beziehen sich jedoch nur auf die Schmerzen, die von der Fraktur herrühren. Andere Schmerzursachen wie zum Beispiel der Bandscheibenvorfall oder Bandscheibenverschleiß können mit einer Vertebroplastie nicht behandelt werden.
Sollten nach dem Eingriff aufgrund eines weiteren Wirbelkörperbruches in anderer Höhe erneut Schmerzen auftreten, so kann die Vertebroplastie nach nochmaliger Prüfung wiederholt werden. 1,2,3,7,8
Andere Behandlungen wie beispielsweise eine Chemo- oder Strahlentherapie können bei Tumorleiden gefahrlos auch parallel durchgeführt werden. 7
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