Bruststraffung - EinleitungDie Brüste zählen zu den wichtigsten Symbolen der Weiblichkeit. Wenn durch natürliche Faktoren wie Schwangerschaft und Stillzeit, aber auch durch den normalen Alterungsprozess die Spannkraft und Elastizität der Brüste nachlässt, bietet die Schönheitschirurgie mit einer Bruststraffung, auch Mastopexie genannt, für viele Frauen eine Möglichkeit zur Anhebung und Straffung des Brustgewebes an.
Männer blicken bekanntermaßen zuerst auf das Gesicht einer Frau, dann auf ihre Brüste. Aber nicht nur in Anbetracht der Aufmerksamkeit, die die weibliche Brust auf sich zieht, sind viele Frauen unzufrieden mit dem Erscheinungsbild ihrer Brüste. Auch für eine positive Einstellung zum eigenen Körper ist das Gefühl, schön und attraktiv zu wirken, nicht unwesentlich. Eine negative Einstellung zum eigenen Körper bedeutet immer ein großes psychisches Problem für die Betroffenen. Die Größe der Brust spielt hier meist eine untergeordnete Rolle – straff soll der Busen sein. Dieses Idealbild wird aber nur selten erreicht. In den Wechseljahren vergrößert sich die Brust häufig durch Veränderungen des Drüsengewebes, wird dabei aber weniger elastisch - die Schwerkraft macht sich immer stärker bemerkbar. Auch nach Gewichtsschwankungen kommt es vor, dass die Form des Busens sich negativ verändert. Mit der geringeren Spannkraft des Bindegewebes verändert sich oft auch der Brustwarzenvorhof. All dies bedeutet für viele betroffene Frauen eine Beeinträchtigung ihres Körperbefindens, häufig auch emotionale, soziale und sexuelle Problemen.
Wenn also durch ausgewogene Ernährung, Sport und kosmetische Hilfen hier keine wirkliche Verbesserung zu erwarten ist, so kann eine Bruststraffung in Erwägung gezogen werden. Das Körperwachstum und die Entwicklung der Brüste sollte in jedem Fall abgeschlossen sein, und der Gesundheitszustand der Patientin stabil. Eine Bruststraffung ist eine Operation, die normalerweise unter Vollnarkose vorgenommen wird. Der Eingriff dauert etwa 2 bis 3 Stunden, danach müssen Sie einen Klinikaufenthalt von 1 bis 4 Tagen einplanen. In den ersten Tagen nach der Bruststraffung tragen die Patientinnen einen eng sitzenden Verband, um die Narben zu schützen und die Brüste straff zu halten.
Schwellungen und Schmerzen, eventuell sogar Blutergüsse nach der Operation sind zu erwarten. Normalerweise werden diese Probleme noch während des Klinikaufenthaltes behandelt. Eine gute Wundheilung und gründliche Nachsorge vorausgesetzt, können Sie nach kurzer Zeit bereits wieder ihrem normalen Arbeitsalltag nachgehen, schwere körperliche Anstrengung sollte aber zunächst vermieden werden. Die Risiken bei einer Bruststraffung betreffen vor allem Wundinfektionen oder Sensibilitätsstörungen im Bereich der Brust. Bei korrekter Durchführung der Mastopexie treten sie allerdings nur selten auf. Möglich ist auch, dass das Ergebnis Ihren ästhetischen Erwartungen nicht völlig entspricht. Eventuell kann hier ein zweiter Eingriff Abhilfe schaffen. Eine umfassende Beratung vor dem Eingriff ist daher unerlässlich, um Ihre persönliche Risikosituation zu klären. Bei fachgerechter Durchführung des Eingriffs ist jedoch eine deutliche Straffung der Brust zu erwarten. Auch die Größe und Form der Warzenvorhöfe können meist zufrieden stellend korrigiert werden.1
|