Bruststraffung - AblaufEine Mastopexie wird in der Regel unter Vollnarkose und in Verbindung mit einem 1-4tägigen stationären Aufenthalt in der Klinik durchgeführt. 8
Nachdem die Patientin in den Narkosezustand versetzt, die Schnitte markiert und die Haut desinfiziert wurde, beginnt der Chirurg mit dem ersten Schnitt, der um den Brustwarzenvorhof herum verläuft. Je nach Methode erfolgt dann eventuell ein zweiter Schnitt vom unteren Rand des Vorhofes fußwärts bis zur Brustumschlagsfalte. Im Falle eines dritten Schnittes wird dieser horizontal entlang der Brustumschlagsfalte gesetzt. Nun wird etwaig überschüssige Haut entfernt um den Mangel an Elastizität zu kompensieren und so eine Straffheit der Haut herzustellen. 9
Das herunterhängende Brustgewebe wird angehoben und neu geformt um eine schöne Brustkontur und Festigkeit zu erreichen. Auch Brustwarze und Warzenvorhof werden mitsamt den Nerven und Blutgefäßen angehoben und repositioniert. 10
Die Sensibilität bleibt in der Regel erhalten. Überproportional große Brustwarzen werden durch Entfernung von Haut verkleinert. Falls die zu behandelnde Brust zu klein oder zu stark an Volumen verloren hat, kann dies nun durch den Einsatz eines Brustimplantates ebenfalls korrigiert werden. 11
Die verbleibende Haut wird abschließend gestrafft und die Schnitte vernäht. Einige Narben verschmelzen dabei mit den natürlichen Brustkonturen, andere können dauerhaft sichtbar bleiben, sollten jedoch mit der Zeit verblassen. 12
Die verwendeten Hautfäden sind in vielen Fällen selbstauflösend. Eventuell werden Drainagen angesetzt um den ungehinderten Abfluss von Blut oder Gewebeflüssigkeit zu gewährleisten. Der straff sitzende Verband, der direkt nach der Operation angelegt wird, wirkt neben der Schutzfunktion auch stützend auf die gestrafften Brüste ein. Der Eingriff dauert in der Regel 2-3 Stunden. 13
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