Brustverkleinerung - EinleitungFür jede Frau sind die Größe und Form ihrer Brüste von besonderer Bedeutung. Für das Körperbewusstsein und das Gefühl der inneren Zufriedenheit mit dem eigenen Aussehen ist die weibliche Brust als wichtigstes sekundäres Geschlechtsmerkmal also zentral. Sehr große Brüste haben für viele Frauen eher negative Auswirkungen und sind auch nicht immer ästhetisch erwünscht. Aufgrund ihrer Schwere können sie sogar zu gesundheitlichen Problemen führen – Haltungsschäden und eine Überbelastung der Wirbelsäule können im normalen Alltag Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen verursachen. Eine Brustverkleinerung ist in der modernen Schönheitschirurgie ein häufiger und zumeist unproblematischer Eingriff, der vielen Frauen zu einem neuen Selbstbewusstsein verhelfen kann.
Wenn Sie sich zu einer Brustverkleinerung entscheiden, sollten Sie sich – wie bei jeder Maßnahme der plastischen Chirurgie – genau über die Möglichkeiten informieren, die in Ihrem individuellen Fall angeboten werden. Je nach Ausgangssituation werden bei der Brustverkleinerung – auch Mammareduktionsplastik genannte – verschiedene Methoden unterschieden. In den meisten Fällen wird sie in Verbindung mit einer Bruststraffung durchgeführt, um der gewünschten Form und Festigkeit möglichst nahe zu kommen. Die häufigste Methode bei einer Bruststraffung ist die, bei der das Volumen der Brust verkleinert und die umgebende Haut entsprechend angepasst wird. In manchen Fällen wird auch ein Implantat eingesetzt. Diese verschiedenen Methoden bedingen unterschiedliche Schnittführungen, die jedoch immer so durchgeführt werden, dass nach der Operation ein weitestgehend normales Empfinden der Brust gegeben ist. Auch ist das Stillvermögen der Patientin normalerweise nicht beeinträchtigt. Welche Methode in welchem Umfang zur Anwendung kommt, ist natürlich abhängig von Ihrer individuellen körperlichen Situation und Ihren persönlichen Wünschen.
In der Regel wird eine Brustverkleinerung unter Vollnarkose durchgeführt, Sie müssen einen Klinikaufenthalt von einem bis sieben Tagen einplanen. Unmittelbar nach Operation müssen Sie einen festen Verband tragen, können aber bereits nach wenigen Tagen duschen und Ihre normale Körperpflege betreiben. Schwellungen, Blutergüsse und eventuell auch Schmerzen sind wie bei allen operativen Eingriffen möglich, können aber während Ihres Krankenhausaufenthaltes gut behandelt werden. Nach einigen Wochen werden Sie dazu übergehen, einen gut stützenden Büstenhalter zu tragen, der auch eine gute Wundheilung mit möglichst wenig Narbengewebe unterstützt. Sofern Sie die Ratschläge Ihres Arztes zu Ihrer individuell bestmöglichen Nachsorge befolgen, sollten nach etwa sechs Monaten alle Beschwerden oder Beeinträchtigungen verschwunden sein und das endgültige Ergebnis der Brustverkleinerung gut sichtbar. Auch eine deutliche Verbesserung der Beschwerden, die zuvor durch zu große Brüste bestanden, sollte jetzt erreicht worden sein.
Normalerweise ist eine Brustverkleinerung mittlerweile ein unproblematischer Eingriff – modernste Operationsmethoden und Schnittführungen verhelfen den Patientinnen in den meisten Fällen zu Brüsten in einer Form und Größe, wie sie sie sich schon immer gewünscht haben. Nur selten treten Empfindungsstörungen oder andere Komplikationen auf, die unter Umständen auch dauerhaft sein können. Bitte besprechen Sie Ihre individuelle Risikosituation daher eingehend mit Ihrem behandelnden Arzt. 1
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