Facelift - Einleitung Wahre Schönheit kennt kein Alter. Die Werbeindustrie setzt mittlerweile auf Models, die bereits die magische 50-er Grenze überschritten haben – ein Quantensprung in einer Gesellschaft, die Schönheit eigentlich schon immer mit Jugendlichkeit gleichgesetzt hat. Dennoch wollen viele Menschen (Frauen und Männer!) den Zeichen der Zeit ein Schnippchen schlagen und den natürlichen Alterungsprozess der Haut zumindest ein wenig aufhalten.
Im Laufe des Lebens ist unsere Haut einem natürlichen Alterungsprozess ausgesetzt, der zu einer Reduktion der Hautelastizität und Erschlaffung der Muskulatur des Unterhautgewebes führt. Vor allem im Gesichts- und Halsbereich entstehen Falten; überschüssige Haut sackt ab und beginnt zu hängen. All dies kann Ihr Aussehen mehr oder weniger stark verändern und Ihrem Gesicht ein müdes Aussehen verleihen. Auch hinterlässt das Leben Spuren: Sonneneinstrahlung, Stress, Diäten, der Griff zur Zigarette oder zum Glas Wein etc. – dies alles beschleunigt den Prozess der natürlichen Hautalterung.
Wenn schon tiefere Falten vorhanden sind oder die Haut beginnt schlaffer zu werden, können auch Hightech-Cremes diese Entwicklung nicht stoppen. Bei einer Gesichtsstraffung, deutsch für Facelifting, kann überschüssige Haut entfernt und das Gewebe wieder gestrafft werden. Dadurch wird, bei korrekter Durchführung, häufig ein jugendlicheres, frisches Erscheinungsbild erreicht. Gleichwohl hat der Eingriff zum Ziel, die individuelle Mimik und den Gesichtsausdruck nicht zu verändern und ein natürliches Aussehen beizubehalten. 1,5
Viele „Stars“ haben es bereits vorgemacht: durch gezieltes Facelifting ist ein um etwa 8-12 Jahre jüngeres, frisches Aussehen durchaus erreichbar. In der Vorbereitung wird zunächst eine umfassende Analyse des Gesichts vorgenommen, um zu prüfen, welche Operationsmethode am besten zur Anwendung kommt. Auch Ihr individueller Gesundheitszustand wird genau ermittelt. Die Operation selbst wird in Vollnarkose vorgenommen. Möglich sind das Straffen des gesamten oberen Gesichtsbereiches, ein Lifting von Hals und Wangen, aber auch gezielte Eingriffe, die z. B. tiefere Falten zwischen Nase und Mundwinkel abmildern können. Bei diesen Behandlungsmethoden wird nach der Tiefe des Eingriffs unterschieden. Die Schnittführung ist ebenfalls von Bedeutung, denn das Facelifting hinterlässt Narben. Die Faustregel ist hier: je kleiner der Schnitt, desto kleiner die Narbe. Bei normaler Wundheilung ist davon in den meisten Fällen nach einigen Monaten nichts mehr zu sehen.
Schönheit kennt keinen Schmerz - für etwa 2 bis 3 Wochen nach der Operation sind Spannungsgefühle der Haut, Schwellungen oder evtl. auch Taubheitsgefühle zu erwarten. Nach dieser Zeit sollten jedoch alle möglichen Beeinträchtigungen verschwunden und erste Ergebnisse des Faceliftings sichtbar sein. Viel Ruhe und ein erhöhtes Kopfteil beim Schlafen unterstützen den Heilungsprozess. Größere Komplikationen wie etwa eine Beeinträchtigung der Mimik nach umfassenden Eingriffen sind zum Glück selten. Möglich sind aber Infektionen der Wundränder, Durchblutungsstörungen oder bleibende Taubheitsgefühle. Bei Wundheilungsstörungen ist es manchmal notwendig, entstehende Narben in einem zweiten Eingriff zu korrigieren. In einem ausführlichen Beratungsgespräch sollte Ihr behandelnder Arzt Sie über Ihre individuelle Risikosituation aufklären.
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