| Fettabsaugung | ||
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Fettabsaugung - AblaufDie Operation erfolgt in der Regel ambulant und unter örtlicher Betäubung, so dass Sie direkt danach in Begleitung wieder nach Hause können. Durch die zusätzliche Gabe eines Beruhigungs- und/oder Schmerzmittels werden Sie in der Regel die Behandlung kaum spüren. Bei größeren Eingriffen kann jedoch auch auf eine Vollnarkose zurückgegriffen werden. Korrekturen an Beinen oder in der Hüftregion erfordern teilweise eine Spinalanästhesie. Je nach Umfang der Operation sollten Sie bei Vollnarkosen mit einem Klinikaufenthalt von mindestens einem Tag rechnen. 11 Direkt vor dem Eingriff markiert der Chirurg die zu behandelnden Zonen. Die Markierung geschieht dabei im Stehen, da sich im Liegen das Fettgewebe anders verteilen und die Markierungen das Ergebnis dadurch später verfälschen würde. 12 Nun wird das Fettgewebe durch Aufschwemmen präpariert. Dies geschieht durch Einspritzen einer größeren Menge Kochsalzlösung, dem Lokalanästhetikum und gegebenenfalls anderen Zusätzen, was insgesamt die Fettzellen lockert. Nach einer etwa einstündigen Einwirkzeit hat sich das normalerweise feste Fettgewebe in eine weiche Masse verwandelt, die sich leicht absaugen lässt. Im nächsten Schritt werden feine Hautschnitte von etwa fünf bis acht Millimeter an unauffälligen Stellen gesetzt, die Absaugkanüle eingeführt und das überschüssige Fettgewebe durch Vor- und Rückwärtsbewegungen und durch einen Vakuummechanismus aus dem Körper herausgesaugt. In einem letzten Behandlungsschritt werden Ihnen Stützstrümpfe, Miederhosen oder auch Bandagen über die betroffenen Regionen gezogen. Diese sollten Sie nach dem Eingriff noch mindestens sechs Wochen tragen um die neue Körperfigur zu stützen und unnötige Wassereinlagerungen zu vermeiden. 14 Weitere Informationen zum Thema Liposuktion finden Sie auch im Themenspecial Fettabsaugung. |