Gesäßkorrektur

Überblick

Gesäßkorrektur - Einleitung

 

Bauch, Beine, Po – nicht umsonst machen Gymnastikschulen und Fitnesscenter mit straffenden Übungen aus diesem Bereich den größten Umsatz. Eine knackige Figur mit einem wohlgeformten Po zählt heute zu den absoluten Schönheits-Musts, doch nicht alle Menschen erreichen dieses Ideal. Wenn durch Sport und eine konsequente Ernährungsumstellung keine wirkliche Verbesserung erreicht werden kann, ist unter Umständen die plastische Chirurgie gefragt, die mit einer Gesäßkorrektur – am häufigsten mit Hilfe einer Gesäßverkleinerung –den Betroffenen helfen kann.
Denn leider machen sich bei einer Gewichtszunahme unschöne Fettpolster nicht nur am Bauch, sondern oft auch am Po bemerkbar. Eine attraktive Jeansfigur leidet natürlich unter diesen Formen. Umgekehrt sieht der Po nach einer starken Gewichtsabnahme in vielen Fällen auch nicht gerade „knackig“ aus. Es kann frustrierend sein, wenn durch eine strenge Diät das Idealgewicht endlich erreicht wurde, die Figur aber leider immer noch nicht den Vorstellungen entspricht. Aus diesem Grund wird häufig eine Gesäßstraffung gewünscht. Die Vergrößerung des Gesäßes bei einem zu kleinen oder flachen Po ist ebenfalls möglich.

Welche Form der Gesäßkorrektur für Sie am günstigsten ist, hängt natürlich von Ihrer individuellen Ausgangssituation ab. In manchen Fällen werden die drei Möglichkeiten – Verkleinerung, Straffung oder Vergrößerung – sogar kombiniert. Eine Gesäßverkleinerung erfolgt normalerweise durch Fettabsaugung und, falls notwendig, ein anschließendes Lifting der Haut. Hierfür ist die feste Muskulatur des Gesäßes eine wichtige Voraussetzung. Im Falle einer Gesäßvergrößerung kommen entweder Implantate oder auch eine Eigenfetttransplantation zum Einsatz, um die gewünschte Gesäßform zu erreichen.

Vor einer operativen Gesäßkorrektur muss zunächst Ihr allgemeiner Gesundheitszustand ermittelt werden. Form und Beschaffenheit Ihres Gesäßes werden genau dokumentiert und das mögliche Ergebnis besprochen. Art und Umfang des operativen Eingriffs sind abhängig von der Behandlungsmethode: während eine Fettabsaugung normalerweise nur eine örtliche Betäubung erfordert, wird für größere Eingriffe eine Vollnarkose notwendig sein. Normalerweise ist ein Klinikaufenthalt von ein bis zwei Tagen erforderlich, auch, um die notwendigen Nachsorgemaßnahmen korrekt durchzuführen. Auftretende Schmerzen und Schwellungen oder andere Komplikationen können während der ersten Tage nach der Operation so effektiv behandelt werden. In den folgenden sechs Wochen müssen Sie eine spezielle Miederhose tragen, um die Einlagerung von Gewebeflüssigkeit zu verhindern. Bei einer Gesäßkorrektur mit Hilfe von Implantaten dürfen Sie sich ein paar Tage lang nicht setzen, um die Form Ihres Pos nicht negativ zu beeinflussen. Nach etwa vier Wochen können Sie normalerweise wieder am üblichen Alltagsleben teilnehmen.

Spätestens nach sechs Monaten können Sie im Endergebnis mit einem deutlich schöner proportionierten Po und meist auch mit einer wesentlich strafferen Haut rechnen. Wie bei allen Eingriffen besteht jedoch auch bei einer operativen Gesäßkorrektur die Möglichkeit von Komplikationen – medizinischer oder ästhetischer Art. Hierzu zählen Wundheilungsstörungen oder Blutungen, es kann aber auch sein, dass Sie mit dem Ergebnis nicht völlig zufrieden sind. Bitte besprechen Sie daher alle Möglichkeiten und individuellen Risiken ausführlich mit Ihrem Arzt.
 

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