Hautkorrekturen

Überblick

Hautkorrekturen - Ablauf

 

Laserbehandlungen oder Peelings werden in der Regel ambulant durchgeführt, in eher seltenen Fällen kann ein stationärer Aufenthalt von 1-2 Tagen ratsam sein. Die Narkoseform ist abhängig vom Umfang des zu behandelnden Hautgebiets. Wenn nur ein kleiner Bereich behandelt wird, genügt in der Regel eine Lokalanästhesie, größere Behandlungsgebiete erfordern oft eine Vollnarkose. 8,10 Moderne Lasersysteme verfügen über spezielle Methoden zur Kühlung der Hautoberfläche. Dadurch wird die Schmerzhaftigkeit der Behandlung verringert und die Oberhaut vor thermischen Schäden bewahrt.9

Die Laserbehandlung beginnt mit der gründlichen Reinigung der betroffenen Hautareale. Der Laser wird vom Arzt in die entsprechende Position gebracht und an der zu behandelnden Hautstelle angesetzt. Der Laser ist außerdem mit einem Computer verbunden, über den genau definiert werden kann, wie viel Energie die Laserstrahlung hat und wie tief die Strahlung demnach in die Haut eindringen soll. Durch die Lasereinstrahlung verdampft die oberste Hautschicht. Aufgrund der sehr kurzen Einwirkzeit der Laserstrahlung wird das umliegende Gewebe durch die Hitzeeinstrahlung nicht geschädigt. Bei den meisten Lasern wird zusätzlich zum Abtragen der obersten Hautschicht auch die Hautneubildung stimuliert. Nach der Behandlung mit einem CO2-Laser, beispielsweise, ziehen sich die Bindegewebsfasern der Haut zusammen und werden zur Kollagenneubildung angeregt. Gleichzeitig werden so die tieferen Gewebsschichten gestrafft, mit dem Ergebnis, dass die Haut elastischer und frischer wirkt.

Ein mechanisches Peeling wird in der Regel ebenfalls ambulant durchgeführt. Nach der gründlichen Reinigung der Haut wird die Haut mit einem rotierenden Diamanten oder einer kleinen Stahlbürste abgeschliffen. Gleichzeitig wird dabei ein Reiz auf bestimmte Zellen der Haut ausgeübt, was schließlich die Hautneubildung stimuliert.5,8,11

Bei einem Hautpeeling (auch Chemoexfoliation oder Chemochirurgie genannt) können verschiedene Substanzen Anwendung finden. Neben milden Kräuterpeelings, die in der Kosmetik üblich sind, stehen den Dermatologen Retinoidsäuren (Vitamin A-Säure), Trichloressigsäure, Phenol und Fruchtsäuren zur Verfügung. Durch ein Kräuterpeeling kann in der Regel keine Verbesserung des Hautreliefs erreicht werden, dafür sind jedoch die Nebenwirkungen sehr gering.10

Vor einem Peeling mit einer der genannten Substanz muss die Haut auf kleinste Verletzungen hin untersucht werden, um zu verhindern, dass das Peeling zu tief in die Haut eindringt. Die Peelings werden in mehreren Sitzungen im Abstand von mehreren Wochen auf die Haut aufgetragen und verbleiben dort jeweils ca. 30 Minuten. In dieser Zeit werden von der Säure Teile der Oberhaut und/oder der Lederhaut abgetragen. Die auf chemisch-biologischem Weg hervorgerufenen Schäden führen über eine kontrollierte Wunde zur Bildung einer frischen, glatten Hautschicht. In der ersten Sitzung wird in der Regel eine Säure mit niedriger Konzentration verwendet; im Laufe der Zeit kann die Konzentration dann gesteigert werden.5,6,10

Bitte sprechen Sie über den Behandlungsablauf auch im Detail mit Ihrem behandelnden Arzt.
 

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