Lidkorrektur - RisikenGrundsätzlich stellt die Korrektur der Unterlider ein im Vergleich zu den Oberlidern erhöhtes Komplikationsrisiko dar.
Ein Risiko besteht darin, dass bei der Behandlung zu viel Gewebe entfernt wird (Übereffekt). Im Extremfall ist dann der vollständige Verschluss des Auges nicht mehr möglich, mit der Folge einer Austrocknung der Hornhaut. Dieser Komplikation wird in der Regel durch konservative Maßnahmen oder durch eine Hauttransplantation begegnet. Bei einem Untereffekt, das heißt wenn zu wenig überschüssige Haut entfernt wurde, muss der Eingriff gegebenenfalls wiederholt werden. Weitere Komplikationen bestehen in einem asymmetrischen Behandlungsergebnis, beispielsweise im Sinne eines Tieferstandes eines Unterlides im Vergleich zur Ausgangsstellung, oder einer Schädigung des Lidhebermuskels mit der Folge einer Verengung der Lidspalte. Nachblutungen sowie Wundinfektionen sind eher selten. 17, 18, 19
Selten kann die Wunde in die Augenhöhle einbluten und zu Druckschädigungen des Sehnervs führen. 20
Über diese genannten sowie weitere möglichen Komplikationen und Risiken wird Ihr behandelnder Arzt Sie im Detail aufklären.
Quellen
2, 4, 7, 9, 13, 15, 16, 17, 18 Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V.
3, 5, 8, 10, 11, 14, 19 Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC)
1, 6, 12, 20 Universitätsklinikum Erlangen
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