Narbenkorrektur - RisikenNach einer Laserbehandlung kann es zu einer Hyperpigmentierung kommen, die sich jedoch in der Regel von selbst wieder auflöst. Erneute und nicht erwünschte Narbenbildung kommt selten vor, kann aber nicht ausgeschlossen werden. Ferner können Wundinfektionen auftreten.1
Bei einem Peeling können ungewollt auch tiefer liegende Hautschichten geschädigt werden und narbige Veränderungen nach sich ziehen. Bedingt durch die Krustenbildung können sich Bakterien auf der Wundfläche ansammeln und Infektionen verursachen, was in der Regel mit Antibiotika behandelt werden kann. Auch nach einem Peeling können Pigmentveränderungen auftreten, insbesondere dann, wenn zu früh mit natürlicher oder künstlicher Besonnung begonnen wurde. Bei dunklen Hauttypen ist das Risiko für derartige Hautveränderungen höher. 2
Rötungen und leichte Schwellungen oder Blutergüsse sind bei beiden Behandlungsmethoden normal und legen sich nach einiger Zeit in der Regel wieder. 1
Nach einer chirurgischen Narbenkorrektur können zudem Blutungen, Nachblutungen, Entzündungen, Wundinfektionen oder lokale Taubheitsgefühle auftreten.
Über diese und sonstige Risiken sowie über Ihre persönliche Risikosituation wird Ihr Arzt Sie in einem persönlichen Gespräch gerne aufklären.
Quellen:
1 Universitätsklinikum Bochum
2 Deutsche Gesellschaft für ästhetische Dermatologie
3 Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen
4 Deutsche Dermatologische Lasergesellschaft e.V.
5 British Association of Oral and Maxillofacial Surgeons
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