Oberschenkelstraffung

Überblick

Oberschenkelstraffung - Einleitung

 

Schöne, schlanke und wohlgeformte Beine zu haben, davon träumen viele Frauen und sicher auch manche Männer. Gerade zu Beginn der warmen Jahreszeit, wenn die Hüllen fallen und wieder mehr Bein gezeigt werden darf, spielt die Straffheit der Beine und Oberschenkel eine enorme Rolle in unserem Selbstbild und in der ästhetischen Wahrnehmung durch andere. Doch nicht alle Menschen sind mit einer Top-Figur gesegnet. Durch Faktoren wie starke Gewichtsschwankungen, den natürlichen Alterungsprozess oder auch genetische Veranlagung können die Oberschenkel an Form verlieren, herabhängendes Gewebe und „Reiterhosen“ an den Oberschenkeln führen zu einer starken Beeinträchtigung ihres Aussehens. Oft kann durch Sport und ausgewogene Ernährung, in komplexeren Fällen auch mittels einer Fettabsaugung eine optische Verbesserung erzielt werden, die Entfernung überschüssiger Haut kann jedoch nur operativ erfolgen. Die moderne ästhetisch-plastische Chirurgie bietet mit einer Oberschenkelstraffung die Möglichkeit, dieses Problem zu lösen.

Vor allem nach einer drastischen Gewichtsabnahme ist es häufig so, dass die zuvor durch Fetteinlagerungen gedehnte Haut nicht mehr genügend Elastizität besitzt, um sich entsprechend zurückzubilden – Falten an den Oberschenkeln und erschlaffte Haut sind die Folge. Es stehen je nach Ausgangssituation verschiedene Operationstechniken für eine Oberschenkelstraffung zur Verfügung. In leichteren Fällen genügt nach einer Fettabsaugung manchmal eine so genannte Kompressionsbehandlung. Bei größerem Hautüberschuss kann eine Straffung mittels verschiedener operativer Schnittführungen vorgenommen werden. Normalerweise werden diese Eingriffe unter Vollnarkose vorgenommen – kleinere Hautstraffungen können evtl. auch ambulant behandelt werden. Der stationäre Aufenthalt ist bei größeren Oberschenkelstraffungen auch deshalb anzuraten, da hier die möglicherweise nach der Operation auftretenden Schmerzen und Schwellungen bestmöglich behandelt werden können. Die Schnittführung des Chirurgen wird so angelegt, dass nach dem Abheilen der Wundnähte so wenig sichtbare Narben wie möglich vorhanden sind. Sie müssen mit einer Wundheilungsphase von mehreren Wochen rechnen, in der ersten Zeit nach der Oberschenkelstraffung werden Sie vermutlich auch Thrombosestrümpfe tragen müssen. Auch sollten Sie für etwa 6 – 8 Wochen nach der Operation stärkere Belastungen vermeiden und sich vorsichtig bewegen, um die Narben zu schonen. Nach ca. 3 Wochen können jedoch die meisten Patienten ihren normalen Alltagsaktivitäten wieder nachgehen.

Eine gründliche Einhaltung der empfohlenen Nachsorgeaktivitäten wird dazu führen, dass Sie schon recht bald mit einer sichtbaren Verschönerung Ihrer Oberschenkel belohnt werden. Bei einer professionell durchgeführten Oberschenkelstraffung werden durchaus sehenswerte Ergebnisse erzielt – eine wesentlich harmonischere Oberschenkelform mit einer deutlich strafferen Haut ist das Ziel. Dieses Ergebnis hält je nach Ausgangssituation unterschiedlich lange an – denn auch die gestraffte Haut verliert mit den Jahren an Elastizität. Durch regelmäßige Gymnastik kann viel dafür getan werden, dass die positiven Effekte so lange wie möglich anhalten. Über die speziellen Risiken, die bei einer Oberschenkelstraffung bestehen – wie bei jedem anderen operativen Eingriff auch – wird Ihr behandelnder Arzt Sie detailliert informieren. 1

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