Ohrkorrektur - RisikenKomplikationen treten bei der Korrektur abstehender Ohren sehr selten auf.
Normal ist eine vorübergehende Störung der Berührungssensibilität, die sich jedoch innerhalb einiger Wochen und Monate zurückbilden sollte. In einigen wenigen Fällen bleibt die Missempfindung jedoch erhalten.
Selten kann es zu einer Blutergussbildung kommen, die von Ihrem Arzt normalerweise punktiert werden kann, in einigen Fällen jedoch eine Ernährungsstörung des Ohrknorpels mit auffälliger Narbenbildung nach sich zieht. Ebenfalls sehr selten ist das Auftreten einer Narbenwucherung (Keloid), die mit Cortison-Injektionen, Druckverbänden und gegebenenfalls einer weiteren Operation behandelt werden muss.
Wundinfektionen treten aufgrund der Durchblutungsverhältnisse im Ohr eher selten auf. Nachblutungen sind ebenfalls rar und in der Regel nicht bedrohlich.
In einigen Fällen kommt es aufgrund des vorzeitigen Lösens eines Fadens oder dem ungewollten Umknicken des Ohres zu einem Verlust der neugewonnenen Fältelung der Ohrmuschel. In diesem Fall wird eine unproblematische zweite Korrektur vorgenommen. Des Weiteren kann es unter Umständen passieren, dass auch nach der Operation eine geringfügige Asymmetrie beider Ohrmuscheln besteht. Sollte dies sehr auffällig sein und Sie stören, kann auch hier gegebenenfalls durch eine weitere Korrektur nachgeholfen werden. 16, 17, 18
Über diese und sonstige Risiken sowie über Ihre persönliche Risikosituation wird Ihr Arzt Sie in einem persönlichen Gespräch gerne aufklären.
Quellen
17 Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie
6, 12, 16 Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V.
2, 3, 4, 7, 9, 10, 11, 13, 15, 18 Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC)
1, 14 Deutsche Gesellschaft für Hals- Nasen- Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals- Chirurgie e.V.
5, 8 Thieme-Verlag
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