Wadenvergrößerung - EinleitungDer regelmäßige Gang ins Fitnesscenter gehört heute für viele Menschen zum normalen Alltagsleben. Gesundheit und eine sportliche Figur stehen hoch im Kurs – nicht nur, um für das andere Geschlecht attraktiv zu wirken. Auch im Berufsleben spielt ein sportlich-dynamisches Aussehen mittlerweile eine nicht zu unterschätzende Rolle auf dem Weg nach „ganz oben“. Doch manchmal reicht das regelmäßige Training einfach nicht aus, um alle Körperzonen gleichmäßig zu formen. Zu schwache und konturlose Waden, die auch durch entsprechendes Training nicht die gewünschte Form erhalten, können mithilfe der modernen Plastischen Chirurgie korrigiert werden. Eine Wadenvergrößerung wird durch den Einsatz von Wadenimplantaten, körpereigenem Gewebe oder Fett- bzw. Silikon-Injektionen erreicht. Natürlich kann der Eingriff bei Frauen wie Männern gleichermaßen durchgeführt werden.
Ursprünglich dienten Wadenimplantate zum Aufbau der Wadenform nach bestimmten Erkrankungen, die zur Rückbildung der Wadenmuskulatur führen. Heute steht bei den meisten Wadenvergrößerungen der ästhetische Aspekt im Vordergrund. Allerdings sollte vor einem Eingriff genau geprüft werden, ob wirklich alle Möglichkeiten des Muskelaufbaus durch gezieltes Training ausgeschöpft sind. Die häufigste Methode bei der chirurgischen Wadenvergrößerung besteht im Einsetzen von Implantaten. Durch einen relativ kleinen Schnitt in der Kniekehle werden diese an die gewünschte Stelle in der Wade eingesetzt. Bis zu 4 Implantate können so zwischen den Muskelsträngen platziert werden, um eine möglichst optimale Wadenform zu erreichen. Dieser Eingriff wird zumeist unter Vollnarkose vorgenommen. Da die Implantate in der Regel gut vertragen werden, führt eine Wadenvergrößerung auf diese Weise zu einem dauerhaften Ergebnis. Ein stationärer Aufenthalt von 1 – 5 Tagen ist bei dieser Methode üblich, evtl. auftretende Schmerzen oder Schwellungen können so direkt behandelt werden. Wichtig ist auch, dass Sie für etwa 12 Stunden nach der Operation strenge Bettruhe einhalten. Nach jeder Art der Wadenvergrößerung müssen Sie für eine bestimmte Zeit körperliche Anstrengungen vermeiden und Ihre Waden schonen.
Daneben bestehen noch andere Möglichkeiten der Wadenvergrößerung: bei einer Eigenfett-Injektion z.B. wird körpereigenes Gewebe mittels einer speziellen Kanüle direkt in die Wade gespritzt. Diese Behandlung kann bei Bedarf wiederholt werden. Der Vorteil liegt darin, dass hier so gut wie keine Narben entstehen. Eine relativ neue Methode der Wadenvergrößerung bietet die Tram-Lappen-Methode, bei zuvor aus der Bauchgegend entnommenes Gewebe in die Waden eingesetzt wird. Welche Methode für Sie am ehesten geeignet ist, wird Ihr behandelnder Arzt detailliert mit Ihnen besprechen. Wie bei jedem operativen Eingriff bestehen auch bei einer fachgerecht durchgeführten Wadenvergrößerung bestimmte Risiken. Möglich sind beispielsweise die Bildung von Blutergüssen oder Schwellungen. In seltenen Fällen kann es auch passieren, dass das Implantat verrutscht oder möglicherweise sogar reißt. Auch über Ihre individuelle Risikosituation wird Ihr Arzt Sie genau aufklären.
Im Ergebnis wird mit einer Wadenvergrößerung als professionelle Methode der ästhetisch-plastischen Chirurgie zumeist das gewünschte Ziel erreicht: nämlich den Waden mehr Fülle zu verleihen und so zu schwach oder asymmetrisch geformten Waden eine deutlich schönere Form zu geben.
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