Wadenvergrößerung - MethodenWadenimplantate wurden ursprünglich entwickelt um Waden, die aufgrund von Erkrankungen an Größe und Kontur verloren haben, wieder ihre alte Form zurückzugeben.
Zu solchen Krankheiten zählen zum Beispiel Polio sowie einige Nervenerkrankungen, die dazu führen, dass die Wadenmuskulatur nicht mehr ausreichend trainiert werden kann und sich deshalb zurückbildet. Auch Unfälle, bei denen Nerven im Ober- oder Unterschenkelbereich verletzt werden, können Grund für asymmetrische oder zu dünne Waden sein. Heutzutage werden Waden außerdem aus ästhetischen Gesichtspunkten heraus vergrößert. 1
Grundsätzlich können drei verschiedene Vergrößerungsmethoden unterschieden werden. Die häufigste ist die Vergrößerung durch den Einsatz von Wadenimplantaten. Diese Implantate bestehen zumeist aus Silikon und werden durch einen kleinen Hautschnitt in der Kniekehle an der richtigen Stelle eingesetzt.
Eine zweite Möglichkeit besteht in der Injektion von Eigenfett, körpereigenem Gewebe, Silikon oder einem vergleichbaren Stoff in die Wade. Der Vorteil besteht vor allem darin, dass nach dem Eingriff keine Narben verbleiben. 2
Eine weitere, jedoch noch relativ junge Möglichkeit, ist die sogenannte Tram-Lappen-Methode. Diese vor allem bei kleineren Waden angewandte Technik kommt auch bei Brustrekonstruktionen zum Einsatz. Hierbei wird vorab aus der Bauchgegend körpereigenes Gewebe entnommen und in der Wade wieder eingesetzt. 3
Über diese sowie über andere mögliche Operationsmethoden sollte Ihr behandelnder Arzt Sie im Detail aufklären.
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