Zahnbrücke | Zahnbrücken

Überblick

Zahnbrücke | Zahnbrücken - Einleitung

 

Wenn das Gebiss Lücken aufweist, hat dies in den meisten Fällen nicht nur optisch Konsequenzen, sondern kann sich auch aus medizinischer Sicht schnell zu einem ernstzunehmenden Problem entwickeln. Verbleibende Zähne können sich drehen oder verschieben, was zu Fehlstellungen des gesamten Gebisses führen kann. Sind die Zahnlücken in einem sichtbaren Teil des Gebisses angesiedelt, ist dies auch unter ästhetischen Gesichtspunkten ein nicht zu vernachlässigendes Manko für den Betroffenen: ein offenes Lächeln oder Lachen wird so schnell zur Mutprobe. Nicht selten führt die unvorteilhafte Zahnlücke zu einem eingeschränkten Umgang mit seinen Mitmenschen und mangelndem Selbstbewusstsein.

Eine komfortable Lösung um vorhanden Lücken zu schließen, ist der Einsatz einer festsitzenden Brücke, einer sogenannten Zahnbrücke. Zahnbrücken werden an den Nachbarzähnen befestigt und überspannen so stabil und sicher die Zahnlücke. Zahnbrücken stellen eine der am häufigsten nachgefragten Formen des Zahnersatzes dar.

Voraussetzung für eine solche zahnprothetische Lösung ist das Vorhandensein stabiler und gesunder Zähne als „Brückenpfeiler“ auf jeder Seite der Lücke. Sofern diese Voraussetzung erfüllt ist und keine schwerwiegenden Funktionsstörungen des Gebisses vorliegen (Knirschen kann z.B. ein Ausschlusskriterium sein, gesundes Zahnfleisch und eine stabile Zahnwurzel der Nachbarzähne sind ebenso wichtig), kann Ihnen der Zahnarzt eine Zahnbrücke vorschlagen. Vorbereitend wird er durch Röntgenaufnahmen Ihren Gebissstatus dokumentieren. Zur Verankerung der Brücke müssen dann die Nachbarzähne beschliffen werden. Dies erfolgt normalerweise unter örtlicher Betäubung und ist weitestgehend schmerzfrei. Wieviel Zahnsubstanz abgeschliffen werden muss, ist unterschiedlich. Hier spielt die Beschaffenheit der Zähne und die Größe der Brücke eine Rolle. Im Anschluss wird ein genauer Gebissabdruck genommen, nach dem die Brücke im Labor passgenau hergestellt werden kann. Bis zum endgültigen Einsatz der Brücke erhalten Sie ein Provisorium zum Schutz der beschliffenen Zähne.

Zahnbrücken können auch an Implantaten befestigt werden - welche individuelle Lösung für Sie am besten ist, besprechen Sie am besten mit Ihrem Zahnarzt. Als Materialien für die Brücke kommen Metallkeramik, Vollgussbrücken aus reinem Metall, Galvanobrücken oder Brücken aus zahnfarbener Vollkeramik in Frage. Durch die hohe Stabilität von Vollkeramikbrücken und die hervorragenden ästhetischen Ergebnisse, die mit diesem Material erreicht werden, sind sie besonders beliebt.

Bei fachgerechter Herstellung und genauer Anpassung haben Zahnbrücken eine sehr lange Lebensdauer: abhängig vom verwendeten Material und eine gute Zahnpflege vorausgesetzt, können sie bis zu 25 Jahre lang halten. Ihr Einsatz bringt nur selten Risiken mit sich. Die möglichen Komplikationen sind ähnlich wie beim Einsatz von Kronen: sekundärer Kariesbefall an den Rändern der Brücken ist unter Umständen möglich. Durch sorgfältige Mundhygiene und regelmäßige Kontrolltermine beim Zahnarzt lassen sich diese Risiken minimieren.
Zahnbrücken bieten also hervorragende Möglichkeiten zum Schließen unvorteilhafter Gebisslücken. Neben dem positiven medizinischen Aspekt, den ein vollständiges Gebiss darstellt, ist für die Patienten natürlich auch die Optik sehr wichtig. Ein strahlendes Lachen ohne störende Zahnlücken ist endlich wieder möglich und gerät nicht zur Mutprobe.

Mehr Informationen zum Thema erhalten Sie auch im Themenspecial Zahnersatz.
 

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