| Zahnimplantate | ||
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Zahnimplantate - Methoden
Die Implantologie befasst sich mit der Wissenschaft, Zähne mittels verschiedener Operationsmethoden und Materialien und der Ausschöpfung weit reichender technischer Möglichkeiten langfristig zu ersetzen.1 Unter einem Implantat versteht man im engeren Sinne eine Schraube, meist aus Titan oder einer Titanlegierung, die anstelle der Zahnwurzel in den Kieferknochen eingesetzt wird, um als Halteapparat für verschiedenartigen Zahnersatz zu fungieren. Ursachen dafür, dass die Zahnwurzel von einzelnen oder mehreren Zähnen nicht vorhanden ist, sind in der Regel Unfälle oder Krankheiten; teilweise sind Zahnwurzeln und die entsprechenden Zähne auch schlicht nicht angelegt (Zahnlosigkeit). Grundvoraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz des Implantates ist ein entzündungsfreies Gebiss -Zahnfleischentzündungen und sonstige Erkrankungen des Zahnhalteapparates sollten im Vorfeld behandelt werden. Außerdem sollte der Patient das 18. Lebensjahr vollendet haben, da erst dann das Wachstum der Kieferknochen weitgehend abgeschlossen ist. Für den langfristigen Erhalt des Implantats ist eine umfassende und fachgerechte Mundhygiene die wichtigste Grundvoraussetzung.3 Es gibt verschiedene Implantationszeitpunkte. Bei der Sofortimplantation wird das Implantat direkt nach dem Verlust des Zahnes eingesetzt. Das Verlustrisiko ist hierbei etwas erhöht. Des Weiteren gibt es die Frühimplantation (4-8 Wochen nach Zahnverlust), die Implantation 3-4 Monate nach Zahnverlust sowie die Spätimplantation (ab 6 Monate nach Verlust des Zahnes).4 Um sich für oder gegen ein Implantat entscheiden zu können, sollte Ihre individuelle Situation abgewogen werden. Bitte sprechen Sie darüber mit Ihrem Zahnarzt. Mehr zu diesem Thema finden Sie auch in unserem Themenspecial Zahnimplantate. |